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Feb 07 2010

Golfregeln - die Ausgrenze

Veröffentlicht von Golf Blogger in Golfregeln

The Boys Amateur Championship 2009

Nachdem der letzte Artikel zu den Golfregeln bereits schon wieder 2 Wochen zurück liegt, möchte ich heute mal wieder ein paar Tipps los werden. Für das heutige Regelthema habe ich mir wieder eine Regel ausgesucht, bei der man immer wieder mal lustige Dinge erleben kann. Eigentlich sollte man denken, dass das Thema “Ausgrenze” nicht so kompliziert sein kann. Ist es auch nicht, aber trotzdem haben sich bei dem ein oder anderen Spieler merkwürdige Dinge manifestiert.

Was ist eine Ausgrenze

Die Ausgrenze eines Platzes wird in der Regel durch weiße Pfähle oder eine weiße Linie gekennzeichnet. Meist gelten auch Zäune und Straßen an der Platzgrenze als “Aus”. Man sollte sich immer auf der Scorekarte oder einem entsprechenden Aushang informieren, welche Markierungen die Spielleitung auf einem Platz als Ausgrenze nutzen. Wichtig ist hierbei, dass die Ausgrenze immer an der Linie beginnt, die zum Platz hin liegt. Bei Pfählen ist also der Beginn der Ausgrenze die innere Verbindung zwischen den Pfählen. Eine Linie, die als Ausgrenze dient, ist selbst auch schon Aus.

Wann ist ein Ball im Aus

Eine der häufigsten Fragen, die man im Turnier bzgl. einer Ausgrenze gestellt bekommt ist die Frage, ob der Ball tatsächlich aus ist. Diese wird immer dann gestellt, wenn der Ball die Ausgrenze scheinbar nur knapp verfehlt hat. Bei einem Zaun, einem Weg oder ähnlichen Ausbegrenzungen, ist diese Frage meist einfach zu beantworten. Wird die Ausgrenze aber durch weiße Pfähle gekennzeichnet, dann kann es schon mal etwas schwieriger werden.

Nach den Golfregeln ist ein Ball im Aus, wenn er vollständig im Aus liegt. “Berührt” der Ball also noch einen Teil des Platzes innerhalb der Ausgrenze, so ist der Ball nicht im Aus. Hier gibt es häufig eine etwas “lockere” Auslegung der Regel. So erlebe ich immer wieder, dass z.B. bei einer Kennzeichnung mit Pfählen der Ball nicht als “Aus” gewertet wird, wenn dieser quasi auf der Linie zwischen den Pfählen liegt.

Klar, es ist nicht immer einfach zu ermitteln. Aber man glaubt gar nicht, wie schief man gucken kann, wenn es darum geht, ob ein Ball im Aus ist. Man kann in den meisten Fällen davon ausgehen, dass ein Ball, der scheinbar genau auf der Linie der Pfosten liegt, im Aus ist (siehe Erklärung Aus im vorigen Abschnitt).

Mallorca Classic - Round One

Eine weitere Frage, die immer wieder mal gestellt wird ist folgende. Ist ein Ball aus, der die Ausgrenze vollständig überschritten hat und dann aber in einer Kurve wieder zurück auf den Platz kommt?

Nein, dieser Ball ist natürlich nicht im Aus. Die Feststellung, ob ein Ball im Aus ist, wird erst getroffen, wenn der Ball zur Ruhe gekommen ist.

Zum Schluss kommt noch eine dritte Möglichkeit in Frage. Was ist mit einem Ball, der eine Ausgrenze überquert und auf einer anderen Bahn des Platzes zum Liegen kommt.

Bei dieser Frage kommt es darauf an, wie die Platzregeln definiert wurden. In der Regel wird dort vermerkt sein, dass auch die Bahnen jenseits einer Ausgrenze aus sind.

Wird dies versäumt - z.B. bei einer Straße, die einen Platz trennt und als Ausgrenze definiert wurde - dann ist der Ball streng genommen nicht im Aus, auch wenn dies eigentlich gemeint war.

Bei unserem Platz haben wir solche Grenzen an mehreren Stellen. Man kann dann immer schön beobachten, welche Spieler sich die Platzregeln angesehen haben und welche Spieler einfach denken - der Ball liegt doch auf dem Platz.

Wie ist zu verfahren, wenn der Ball im Aus ist

Ist ein Ball im Aus, so darf man sich einen Strafschlag hinzurechnen und muss den neuen Ball von der Stelle spielen, von der der ursprüngliche Ball gespielt wurde. Es sei denn, man hat einen provisorischen Ball gespielt. Dann kann man diesen direkt weiter spielen.

Man mag es kaum glauben, aber es gibt doch immer noch Zeitgenossen die den Ball lieber von der Stelle spielen, an der er ins Aus gegangen ist. Sie rechnen sich zwar noch brav einen Strafschlag hinzu, wollen aber den Längenverlust nicht hin nehmen.

Wie auch immer dieser Irrglaube entstanden ist. Bei einem Ball im Aus bekomme ich als Strafe einen zusätzlichen Schlag und verliere auch die Länge!

Ausgrenzen sind keine Hemnisse

Befindet sich ein Ball noch nicht im Aus aber in der Nähe der Ausgrenze, kommt meist noch ein weiteres Problem auf den Spieler zu. Er wird durch durch die Ausgrenze evtl behindert.

Der Spieler darf zwar bei seinem Schlag außerhalb des Platzes stehen, aber er darf die Markierungen der Ausgrenze hierzu nicht entfernen.

Man darf also nicht einen dieser weißen Pfähle heraus ziehen oder sich den Zaun von einem Mitspieler wegdrücken lassen. Ausgrenzen sind keine Hemnisse!

Man muss also damit leben, dass man durch die Ausmarkierung behindert wird.

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Feb 05 2010

Tiger Woods kehrt zurück

Veröffentlicht von Golf Blogger in Pro Touren

2009 Australian Masters - Preview Day 2

Die Gerüchte über die Rückkehr von Tiger Woods verdichten sich immer mehr. Nach seiner Auszeit auf Grund seines Sex-Skandals soll er angeblich bereit im Februar wieder ein Turnier spielen.

Wie nach dem Comeback nach seiner Knieoperation könnte er auf einem seiner Lieblingsplätze, dem Dove-Mountain Course in Arizona, ab 15. Februar wieder auf die Tour gehen.

Man munkelt, dass sich Tiger für die US Open einspielen will. Offizielle Statements zu einem möglichen Start beim “WGC Accenture Matchplay Championship” gibt es aber bisher noch nicht.

Es dürfte sicherlich ein schwieriger Start für Tiger werden. Das wäre wohl der erste öffentliche Auftritt nach seinem Ehekrach. Wir können nur hoffen, dass er bald wieder startet und das Medien und Publikum sich auf seine sportlichen Leistungen konzentrieren.

Seine Verfehlungen muss er privat ausfechten und mit den Folgen klar kommen. Aber leider ist bei einer so prominenten Persönlichkeit das Interesse und der Medienrummel bzgl. solcher privaten Entgleisungen viel zu groß.

Hoffen wir, dass Tiger den Mut fasst und wieder Golf spielt. Ich denke wir würden uns alle wieder auf spannende Wettkämpfe freuen. Denn ohne Tiger ist Golf nur halb so spannend.

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Feb 01 2010

Gewinnspiel - Greenfee für 2 auf GC St. Leon-Rot

Veröffentlicht von Golf Blogger in Allgemein

Eigentlich dachte ich ja, ich behalte es für mich und hoffe, dass nicht so viele teilnehmen. Aber so gemein kann ich gar nicht sein. Bei exclusiv-golfen.de wird gerade ein Gewinnspiel veranstaltet. Dort hat man die Möglichkeit, “1 x Greenfee für Zwei” für den Golfplatz St. Leon-Rot zu spielen.

Dort wollten wir eigentlich immer schon mal spielen. Aber es hat uns noch nie in diese Richtung verschlagen. Der Golfclub St. Leon-Rot hat wieder einmal den Travel Award des Golf Journal gewonnen. Wenn man es genau nimmt, hat noch nie ein anderer Golfclub diesen Preis gewonnen.

Und das ist auch die Preisfrage bei dem Gewinnspiel. Wie oft hat der Golfclub St. Leon-Rot den Travel Award gewonnen? Das Gewinnspiel läuft noch bis 10. Februar. Wer also auch einmal günstig eine Runde auf diesem tollen Platz spielen möchte, sollte dort direkt teilnehmen.

Viel Glück!

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Jan 28 2010

Neues TV Golfmagazin

Veröffentlicht von Golf Blogger in Allgemein

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail von Heiko Isgro. Stammzuschauer von Sky werden Heiko Isgro vielleicht von den Reisesendungen kennen. Dort ist er mir mit seiner lockeren Art der Moderation bereits positiv aufgefallen.

In der Mail hat er mich darüber informiert, dass er gerade ein neues TV Golfmagazin produziert. So was höre ich immer gerne. Gibt es doch in Deutschland zum Thema Golf quasi nichts zu sehen. Nur beim Pay TV Sender Sky kann man den Golfsport im Fernsehen bewundern. Hier liegt der Schwerpunkt aber in der Übertragung von Profiturnieren. Ab und zu gibt es eine Reisemagazin und eine Zeit lang kam eine interessante Sendung mit Jörg Vanden Berge.

PAR72 Golfmagazin - Das Konzept

Erfreulich also, dass jemand das Thema Golf als TV Sendung produzieren möchte. Heiko Isgro möchte dabei jedoch nicht eine weitere Ausstrahlung von Profi Turnieren umsetzen. Sein Ziel ist es vielmehr, ein unterhaltsames und spannendes Format zu entwickeln.

Hierbei soll das PAR72 Golfmagazin auch Nichtgolfer ansprechen. Wie macht man das am besten? Nach Heikos Vorstellung sollen eben nicht nur die tollen Schläge von irgendwelchen Pros gezeigt werden. Deshalb hat er unter anderem Wettbewerbe mit Amateuren vorgesehen, die sogenannte “Challenge”.

Weiterhin sind Interviews mit Prominenten geplant, die auf einer Golfrunde durchgeführt werden. Hier soll aber nicht das Golfen im Vordergrund stehen, sondern das lockere Gespräch mit dem Prominenten. Geplant sind wohl auch Vorstellungen von Golfclubs und Trainingstipps.

Anmerkungen und Vorschläge

Die Mischung hört sich für mich durchaus interessant an. Persönlich müsste für mich der Teil mit den Interviews aber keinen zu großen Bestandteil der Sendung ausmachen. Die Idee der Challenge finde ich sehr gut.

Das erinnert mich an eine Serie, die wir vor Jahren einmal im Urlaub auf dem Golf Channel gesehen haben. Ähnlich den üblichen Casting Shows haben hier einige Damen versucht ins Profi Lager zu wechseln. Es wurden diverse Golfwettbewerbe veranstaltet, bis nur noch eine Spielerin übrig blieb.

Auch die Präsentation gerade von heimischen Golfanlagen würde ich sehr begrüßen. Diesen Teil lese ich im Golf Magazin immer sehr gerne.

Die Pilotfolgen - Kommentare und Anregungen erwünscht

Nachfolgend möchte ich euch natürlich nicht die bereits produzierte Pilotfolge vorenthalten. Heiko hat sie auf YouTube bereit gestellt. Für eine kleine Produktion finde ich die Umsetzung schon recht ordentlich. Einen kleinen Kritikpunkt hätte ich allerdings. Der Challenge Teil wäre mir aber in Summe ein wenig zu lang. Das Interview mit Gundis Zambo war ganz nett.

Ich würde mich freuen, wenn das PAR72 Golfmagazin tatsächlich demnächst im TV zu bewundern wäre. Wo Golf doch nun Olympisch wird und wir uns gerade um den Ryder Cup 2018 bemühen. Da kann man doch auch mal ein wenig Golf im Fernsehen bringen - oder?

Kommentiert doch Eure Meinung zu einem solchen TV Golfmagazin unter diesem Artikel oder direkt auf dem Blog von Heiko Isgro. Er freut sich sicherlich über konstruktive Kritik und weitere Anregungen. Da kann ich ihm jetzt nur noch viel Glück wünschen.

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Jan 25 2010

Martin Kaymer 6. der Weltrangliste

Veröffentlicht von Golf Blogger in Pro Touren

Mit seinem phantastischen Sieg, an diesem Wochenende in Abu Dhabi, hat sich Martin Kaymer in der Weltrangliste auf Platz 6 vorgeschoben. Ein Birdie auf Bahn 18 hat ihn am Sonntag vor einem Stechen mit Ian Poulter bewahrt.

Zum zweiten Mal nach 2008 konnte Martin Kaymer das Turnier für sich entscheiden. Hierbei hat ihm sein konstant gutes Spiel über alle 4 Runden geholfen. An den ersten drei Tagen hat er jeweils eine 67er Runde gespielt. Am Sonntag konnte er dann mit einer 66er Runde das Turnier für sich entscheiden.

Ian Poulter ist mit einem Schlag Abstand Zweiter geworden. Den dritten Platz belegte Rory McIlroy. Mit seinem Sieg dürfte Martin Kaymer seinem Ziel, in diesem Jahr am Ryder Cup teilzunehmen, ein Stück näher gekommen sein.

2 Kommentare

Jan 23 2010

Golfregeln - der provisorische Ball

Veröffentlicht von Golf Blogger in Golfregeln

Im Rahmen der regelmäßigeren Berichterstattung auf meinem Golfblog möchte ich heute mit einer losen Reihe zu Golfregeln und Etikette beginnen. Vorgenommen habe ich mir, möglichst wöchentlich einen Artikel zu dieser Kategorie zu veröffentlichen. Mal sehen, ob mir dies gelingt.

Natürlich könnt ihr mir auch dabei helfen. Schreibt einfach eure Wünsche in die Artikelkommentare. Dann weiß ich auch, was euch interessiert und welche Regelbereiche nicht so klar sind.

Mit den Golfregeln ist es leider genauso, wie mit den Verkehrsregeln. Grundsätzlich kennt jeder die wichtigsten Regeln, trotzdem hält man sich nicht immer dran. Da wird mit 30km/h durch eine Spielstraße gefahren, mit dem Handy telefoniert oder der Wagen an Stellen geparkt, wo es eigentlich nicht erlaubt ist.

Beim Golf gibt es auch solche typischen Regeln, die im Prinzip jeder kennt, aber von den wenigsten richtig umgesetzt wird. Eine meiner Lieblingsbeispiele ist “der provisorische Ball”.

Der provisorische Ball - wann wird er gespielt?

Ein provisorischer Ball (Regel 27-2) kann immer dann gespielt werden, wenn der aktuelle Spielball außerhalb eines Wasserhinderniss verloren oder aus sein könnte. Das Spielen eines solchen Balls dient in erster Linie der Geschwindigkeit des Spiels.

Das Problem ist nämlich, dass man wieder zurück gehen muss, wenn man den Ball an der vermuteten Stelle nicht findet. Bei Turnieren macht man sich mit einer solchen Aktion auf jeden Fall keine Freunde bei den nachfolgenden Flights.

Dies sind unter anderem die Aktionen, die dazu führen, dass Turniere 6 Stunden und mehr dauern. Daher gibt es einen Grundsatz, den ich jedem Spieler mit auf den Weg geben möchte:

Lieber einen provisorischen Ball zu viel gespielt, als unnötige Rückwege zu riskieren.

In diesen Situationen sollte man sich auch nicht zu sehr auf seine Mitspieler verlassen. Wie oft habe ich es schon erlebt, dass mir von Flightpartnern versichert wurde, dass der Ball noch da ist. An der Stelle angekommen hört man dann meist Kommentare wie “ich könnte schwören, dass” oder “der muß hier sein” oder “ich habe doch genau gesehen, dass…” usw.

Den provisorischen Ball richtig ankündigen

Soweit also zu der grundsätzlichen Handhabung eines provisorischen Balls. Nun aber zu dem Punkt, bei dem die meisten Spieler die Regel nicht richtig anwenden. Es geht um den Schlag des provisorischen Balls.

Laut Regel muss der Spieler einen provisorischen Ball ankündigen. Dies geschieht meist nicht und führt mitunter zu unschönen Diskussionen im Flight. Denn auch wenn manche Regeln von vielen Spielern nicht so eng gesehen werden, wird man immer auf den Spieler treffen, der richtig Golf spielt. Nämlich nach den Golfregeln.

Wer kennt sie nicht die Sprüche “dann hau ich nochmal einen” oder “ich spiel noch einen hinter her” oder “der ist wohl weg, dann versuch’ ich es nochmal”.

Bei all diesen Sprüchen weiß man nicht wirklich, was der Spieler meint. Spielt er jetzt einen provisorischen Ball oder geht er davon aus, dass sein Ball weg ist und spielt er direkt ein neuen Ball.

Zur Vermeidung solcher Irritationen muss der provisorische Ball also am besten mit den Worten “ich spiele noch einen provisorischen Ball” angekündigt werden. Ganz korrekt ist man, wenn man gleichzeitig ankündigt, welchen Ball man spielt, damit er im Zweifel identifiziert werden kann.

Einschränkungen beim Einsatz eines provisorischen Balls

Beim Spielen eines provisorischen Balls gibt es auch noch einen weiteren Regelbestandteil, der schon mal vergessen wird. Ich habe selbst schon erlebt, dass Spieler zunächst den ursprünglichen Ball gesucht haben. Als sie dann nach kurzer Zeit merkten, dass der Ball nicht gefunden wird, wollten sie sich schon mal auf den Rückweg begeben.

Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. In der Regel passiert dies, weil der Spieler das Spiel nicht aufhalten will. Es kommt aber vor, dass diese Spieler dann zunächst einen provisorischen Ball spielen wollen. Meist verlassen sie ihre suchenden Mitspieler mit den Worten “sucht schon mal weiter, ich gehe und spiele einen provisorischen Ball”.

Falsch gedacht, ist man einmal in Richtung seines Balls gegangen, um diesen zu suchen, kann man  keinen provisorischen Ball mehr spielen. Spielt man trotzdem einen, wird dieser automatisch zum Ball im Spiel. Auch dann, wenn die Mitspieler innerhalb von 5 Minuten den ursprünglichen Ball wieder finden.

Wie lange darf der provisorische Ball gespielt werden?

So, zum Abschluß wollen wir das Regelwerk bzgl. des provisorischen Balls abschließen. Auch wenn diesen Teil der Regel scheinbar jeder kennt. Hierzu habe ich jedenfalls in den seltensten Fällen abweichende Diskussionen gehabt.

Ein provisorischer Ball darf so lange gespielt werden, bis man die Stelle erreicht, an der der ursprüngliche Ball vermutet wird. Spielt man den provisorischen Ball von dieser Stelle oder von einer Stelle, die näher zum Loch ist, wird der provisorische Ball zum Ball im Spiel.

Sobald der provisorische Ball zum Ball im Spiel wird, ist zu der Schlagzahl noch ein Strafschlag hinzu zu rechnen.

Das war es dann erstmal mit dem Thema Regeln. Wenn noch Unklarheiten bestehen, einfach fragen. Dafür gibt es ja die Kommentarfunktion.

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Jan 21 2010

iPhone App mygolf

Veröffentlicht von Golf Blogger in Allgemein

iPhone mygolf App - Startmenü

iPhone mygolf App - Startmenü

Wahrscheinlich kennt jeder Golfer das Golfportal mygolf.de. Hier kann man sich mit anderen Golfern treffen, findet Infos zu Golfclubs, Turnieren sowie Nachrichten aus dem Golfsport.

Besonders interessant ist natürlich, dass man sich hier sein Stammblatt ansehen kann, die letzten Turnierergebnisse und auch seine Handicapentwicklung nachvollziehen kann.

iPhone App mygolf - Clubinfo

iPhone App mygolf - Clubinfo

Die Infos zum Handicap und den gespielten Turnieren kann man sich auch mit dem App “Golf HCP” ansehen. Dieses App gibt es auch für Android Handys und ich hatte bereits vor einiger Zeit über Golf HCP berichtet (Bericht zur Android Version).

Seit einiger Zeit gibt es jetzt auch das iPhone App “mygolf mobile”. Mit diesem App kann man sich auch bei mygolf.de anmelden und so auf sein Stammblatt und die letzten gespielten Turniere zugreifen.

iPhone App  mygolf - Flight zusammen stellen

iPhone App mygolf - Flight zusammen stellen

Eigentlich ist das iPhone App “mygolf mobile” aber ein Programm, mit dem man auf jedem Golfplatz eine Scorekarte dabei hat. Weiterhin hat man über eine Suchfunktion schnellen Zugriff auf die Infos zu den Golfplätzen in Deutschland.

Interessant ist das App aber in erster Linie als Scorekarte für den ganzen Flight. Hierzu definiert man zunächst, auf welchem Golfplatz man spielt und wie die Mitspieler heißen.

Bei der Auswahl der Mitspieler hat man diverse Möglichkeiten. Natürlich kann man einfach einen Namen eingeben oder man wählt einen Kontakt aus dem Adressbuch aus.

iPhone App mygolf - Ergebnis einer Spielbahn erfassen

iPhone App mygolf - Ergebnis einer Spielbahn erfassen

Schöner ist aber die Funktion “Spieler aus der DGV-Datenbank”. Hierbei kann sich jeder Spieler mittels seiner Login-Daten bei mygolf.de anmelden. Dadurch erhält man auch immer das aktuelle Handicap des Spielers. Ist der Flight dann definiert worden, kann es auf die Runde gehen.

Im “Spielmodus” erhält man eine Liste aller Golfbahnen. Wählt man eine Bahn aus, kann man für jeden Spieler das gespielte Ergebnis eintragen. Es wird aber nicht nur der Score erfasst. Man kann auch angeben wie viel Putts man benötigt hat, ob man das Fairway getroffen hat und wie die Annäherung aufs Grün erfolgt ist.

Hierzu hat man die Möglichkeiten zwischen Texas Wedge (”Annäherung” mit Putter), Chip, Pitch oder Bunkerschlag zu wählen. Für jede gespielte Bahn gibt es natürlich auch die Info zu Länge und Par für jeden vorhandenen Abschlag.

iPhone App mygolf - Stammblatt und Turnierergebnisse

iPhone App mygolf - Stammblatt und Turnierergebnisse

Jederzeit kann man sich die gesamte Scorekarte ansehen. Hier sind auch die gespielten Brutto- und Nettopunkte pro Bahn zu finden. Nach der Runde kann man die Scorekarte dann auch noch versenden. Entweder per Mail zum Beispiel an alle Spieler oder man lädt die Scorekarte auf mygolf.de hoch.

Bei meinem Test gab es aber leider einen Fehler auf den mygolf-Seiten. Ich nehme aber an, dass die Scorekarte als Ergebnis im Bereich “Rundenanalyse” landet.

Auch wenn man vielleicht nicht die Scorekartenfunktion der mygolf-App nutzen möchte, ist die Anwendung wegen der Infos zu den Golfclubs ganz interessant. Schön wäre hier noch eine Verbindung zur Straßenkarte oder weitere Infos zu Greenfees und Turnieren oder auch Hotels in der Nähe.

Das App mygolf mobile gibt es kostenlos über iTunes.

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Jan 17 2010

Golf on Ice - Spaß in Rosenheim

Veröffentlicht von Golf Blogger in Fun Videos

Wie wahrscheinlich in vielen anderen Städten auch, gibt es in der Rosenheimer City eine temporäre Eisfläche. Der “Rosenheimer Eiszauber” wurde an diesem Wochenende mit einem besonderen Spaß beendet. Ausgetragen wurden “Golf on Ice“, ein Puttwettbewerb auf der Eisfläche.

Mit einem “Hole in One” hatte man die Möglichkeit, einen Fiat 500 zu gewinnen. Eine nette Idee, die scheinbar sehr gut angenommen wurde. Auf der Internetseite rosenheim24.de habe ich einen kleinen Artikel mit einem Video dazu gefunden.

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Jan 15 2010

Auf dem Weg zum Ryder Cup 2018 in Deutschland

Veröffentlicht von Golf Blogger in Allgemein

Die nächsten Schritte für die Bewerbung zur Austragung des Ryder Cup 2018 in Deutschland wurden beschritten. Laut einem Bericht auf golf.de haben sich Vertreter von 6 Nationen bei einem Symposium in London schlau gemacht. Dort wurden diverse Themen rund um die Austragung eines Ryder Cups diskutiert. Neben Deutschland waren auch Vertreter aus Frankreich, Holland, Spanien, Portugal und Schweden anwesend.

Der Platz, mit dem Deutschland in die Bewerbung gehen will, scheint nun auch fest zu stehen. Der Kandidat ist der Wittelsbacher Ausgleichsfonds. Wenn Deutschland tatsächlich den Zuschlag bekommt, dann wird in Neuburg-Rohrenfeld noch ein zweiter Platz gebaut. Als einer der ersten Sponsoren steht der Autokonzern Audi bereits fest.

Die Anmeldung zum Ryder Cup erfolgt bis Ende April 2010. Eine Entscheidung wird aber wohl erst 2011 fallen. Für den deutschen Golfsport wäre die Austragung sicherlich ein riesigen Ereignis und würde dem Golfsport einen zusätzlichen Aufschwung geben.

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Jan 12 2010

Warum ein Golfcart-Führerschein ganz sinnvoll ist

Veröffentlicht von Golf Blogger in Fun Videos

Damit meinem Golfblog mal wieder etwas Leben eingehaucht wird und wir das Jahr direkt mit etwas Vergnüglichem beginnen, habe ich nochmals ein lustiges Video ausgegraben. Zunächst hatte ich mir eine Überschrift in der Art “Frau am Caddysteuer - …” oder “Frauen sollte man nicht ans Lenkrad lassen” überlegt.

Da ich solche Verallgemeinerungen aber nicht wirklich unterstützen möchte und sie auch nicht der Realität entsprechen, ist die Überschrift nun etwas allgemeiner ausgefallen. Auch einem nicht so versierten Mann hätte das nachfolgende sicher passieren können - oder etwa nicht ;-)

Jedenfalls ist es nicht immer so einfach ein motorisiertes Gefährt mit 4 Rädern zu bewegen. Aber schaut selbst.

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