Archiv von Juni, 2008

Jun 26 2008

Mein neuer Driver

Veröffentlicht von Golf Blogger in Golfausrüstung

Endlich habe ich nun einen neuen Driver. Nachdem wahrscheinlich fast alle gängigen Driver in den letzten Wochen getestet habe, bin ich nun beim Taylor Made Burner Draw hängen geblieben. Insbesondere die Woche, in der ich einen Demoschläger mit auf den Runden hatte,  hat zu der Entscheidung beigetragen. Es war schön beängstigend wie gut ich diesen Driver getroffen habe und welche Längen ich damit erzielen kann. Gegenüber meinem 19 Grad Heaven Wood von Callaway, welches ich seit ca. einem Jahr auch für meine Abschläge genutzt habe, dürfte ich nun ca. 30 - 40 Meter weiter sein.

Nach der Entscheidung war nun nur noch die Frage, wo bekomme ich den Schläger möglichst günstig und schnell. Also wurde erstmal im Internet gesurft. Gefunden habe ich einen Schläger bei eBay, dessen Auktion am Donnerstag letzer Woche endete. Glücklicherweise habe ich den Zuschlag bei 225- inkl. Versand erhalten. Am Freitag erhielt ich dann die Info, dass der Schläger versendet wurde. Und - man glaubt es kaum - am Samstag konnte ich meinen Schläger schon in Empfang nehmen und diesen am Sonntag direkt ausprobrieren. Glücklicherweise haben die Abschläge immer noch gut funktioniert. Einige Golffreunde hatten mir schon prophezeit, dass der Driver nicht mehr funktioniert, wenn er bezahlt ist.

An diesem Wochenende kann ich ihn dann das erste Mal auf einer Turnierrunde ausprobieren. Hier wird sich zeigen, ob Länge wirklich hilft. Noch bin ich ein wenig skeptisch, denn bei den Testrunden musste ich feststellen, dass mein kurzes Spiel bzw. die Annäherung aus 50 - 80 Metern im Moment noch sehr Verbesserungswürdig ist.

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Jun 23 2008

Rückblick Golf-Urlaubswoche - Teil 2

Veröffentlicht von Golf Blogger in Allgemein, Golfreisen

Nachdem wir uns am Montag fast ausschließlich in der Geschäftswelt herum getrieben haben, wurde es endlich wieder Zeit für einen Golfplatz. Das Wetter war ja auch von aller Feinsten, so dass eigentlich nichts schief gehen konnte. Meiner Frau kam dann am Montag Abend die Idee, am Dienstag den Golfplatz Velbert nochmals zu spielen. Wir sind hier einmal vor etwa 1 bis Jahren mit Bekannten gewesen und erinnerten uns noch an einen rundum gelungenen Golftag. Den Platz wollten wir schon lange nochmals spielen, allerdings geht das am Wochenende nur in Begleitung von Clubmitgliedern. Also nochmals kurz ins Internet, um zu prüfen, dass keine Sperrungen (Damengolf ?) zu erwarten sind.

Dienstag sind wir dann gleich um 9:00 Uhr los in Richtung Velbert. Nach Erledigung aller Formalitäten ging es zum ersten Abschlag. Hier stutzte meine Frau bereits das erste Mal und fragte mich etwas erstaunt “ist das hier ein sehr hügeliger Platz ?”. Aus meiner Erinnerung erwiderte ich nur “es geht so - etwa wie unser Platz”. Beide hatten wir unsere Abschläge etwas zu weit rechts angespielt ( kein Slice ! - wahrscheinlich nur die Ausrichtung :) ). Nachdem wir in etwas 130 Meter Entfernung vom Grün unsere Ballpositionen erreicht hatten, stellte sich die Frage, “wo ist die Fahne”. Das Grün war zwar zu erahnen, lag aber noch in einer Höhe, so dass die Fahne nicht erkennbar war. Streng genommen war erst kurz vor dem Grün auszumachen, wo den die Fahne nun auf dem grün steckt (Dank an dieser Stelle für die Info zur Pin Position des Tages). Bahn 2 ging dann nur leicht bergauf, stellte mich aber direkt vor die Frage “wie gut treffe ich heute die Demoschläger, komme ich über den Graben und treffe ich auch nicht die Greenkeeper, die zwar winkten, aber nicht wirklich in Deckung gehen wollten”. - Alle Fragen konnten mit “Ja” beantwortet werden. Der Driver funktionierte einwandfrei.

Nachdem wir dann mehrere Bahne gespielt hatten, kam nochmals eine Frage meiner Frau. “Ist das hier vielleicht ein Platz, bei dem ich mir notieren wollte, diesen nur mit Cart zu spielen ?”. Ich verneinte nur kurz und deutete auf das nächste Loch, welches abwärts zu spielen war. Zwischendurch wurden wir dann auch noch vom Marshal aufgefordert, unseren Trolley so dicht am Grün abzustellen. Wir schauten uns nur etwas verwundert an und sicherten zu, darauf zu achten. Die Verwunderung kam nur daher, weil der Trolley meiner Frau in etwa 10 bis 15 Meter Entfernung im Semi-Rough stand. Zwar auf einem, das Grün umlaufenden Hügel, aber nicht auf dem Vorgrün und auch nicht auf dem vorhandenen zweiten Cut. Für uns war das in Ordnung. So “strenge” Marshals wünscht man sich häufiger. Dann ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, einen guten Platzzustand zu haben.

Diesbezüglich kann man den Golfplatz auch nur loben. Tolle Grüns, schöne Fairways und ein Ausblick, so dass man sich direkt in Urlaubsstimmung kommt. Das Fazit für diesen Platz ist: Auf jeden Fall gerne nochmal spielen - aber nur mit Cart.

Nach der anstrengenden Runde in Velbert hatte ich für Mittwoch einen Platz ausgesucht, den wir noch nicht gespielt hatten. Meine Wahl viel auf Haus Kambach. Die Beschreibung schien sehr vielversprechend. Um es vorweg zu nehmen. Die Beschreibungen sind gerechtfertigt. Ein klasse Platz in einen tollen Pflegezustand. Schöner, alter Baumbestand aber dennoch breite Fairways. Da der Platz diesmal auch nicht hügelig war, spielte meine Frau die ersten Löcher, als wenn sie demnächst zur Tour will. Mit 1 über PAR konnte ich bei Weitem nicht mithalten, obwohl auch ich nicht schlecht gespielt hatte. Der Test der Driver, der manchmal auch an Löchern gespielt wurde, wo man es besser lässt, hat nicht immer zu einem guten Ergebnis beigetragen. Die zweiten Neun waren dann nicht mehr ganz so erfolgreich. Bei einem Turnier hätte sie sich aber mit 42 Punkten fast in den einstelligen Handicapbereich spielen können.

Zwischendurch haben wir aber auch - neben unseres guten Spiels - eine weitere Erklärung für unsere guten Ergebnisse gefunden. An einigen Stellen mussten wir unsere Bälle in abgemähten Bereichen rechts und links neben den Fairways suchen. Hierbei haben wir auf der ganzen Runde mindestens 10-15 Bälle gefunden. Scheinbar wurden diese Stellen gerade erst gemäht und führen sonst dazu, dass man die hierhin verschlagenen Bälle nicht mehr findet. Ein weiteres Problem könnte an einigen Löchern vielleicht der Wind sein. Trotz der vielen Bäume, war der Platz aber dennoch so offen, dass dies zu dem ein oder anderen Problem werden könnte. Somit hatten wir für unsere Runde beste Voraussetzungen und werden diesen Platz - vielleicht bei einem Turnier - sicherlich nochmals spielen.
Bevor es zu unserem Trip am Donnerstag geht, noch eine kleine Anmerkung (auch für mein Ego ;) ). Mittwochs wird natürlich auch in Haus Kambach Herrengolf gespielt. Auf Bahn 18 stand dann auch ein Schild für den Longest Drive. Zunächst war ich ein wenig irritiert, da sich das Loch nach Birdiebook nicht unbedingt für den Driver eignet. Vom Abschlag muss man sich eigentlich so weit rechts halten, wie die Bäume es zulassen und optimal wäre es einen Fade zu spielen um den Wasser auf der linken Seite nicht zu nah zu kommen. Mit 272 Metern ist das Loch auch nicht sehr lang. Da ich ja in der Testphase war, musste natürlich ein Schlag mit dem Driver her. Und was soll ich sagen. Ich lag etwa 30 bis 40 Meter vor dem Grün und wunderte mich noch mehr, warum man an einem solchen Loch ein Longest Drive ausspielt. Einziger Knackpunkt ist ggf. das Fairway zu treffen.

Am Donnerstag gab es dann quasi die Krönung dieser Golfwoche. Mit Bekannten hatten wir uns zum Golf&Lunch Angebot in Bad Neuenahr verabredet. Startet man hier von Dienstag bis Donnerstag vor 10:00 Uhr, so zahlt man 60,- Euro inkl. Rangebälle, Tagesgericht und einem Getränk ! Normalerweise 80,- Euro Greenfee in der Woche und am Wochenende 100,- Euro.

Berechtigterweise gehört der Club zu den Leading Golfcourse. Ein phantastischer Platz in einen erstklassigen Pflegezustand. Auch hier wurden wieder gute Ergebnisse gespielt. Unserer Einschätzung nach lag dies in erster Linie auch an den Grüns, auf denen wir so gut wie nie geputtet haben. Das Essen nach der Runde war auch sehr zu empfehlen. Es gab einen Salat als Vorspeise und als Hauptgericht Geschnetzeltes mit Nudeln. Einhellige Meinung beim Essen auf der Terrasse war, dieses Angebot muss möglichst häufig im Sommer nochmals wahr genommen werden. Einfach ein traumhafter Tag.

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Jun 21 2008

Rückblick Golf-Urlaubswoche - Teil 1

Veröffentlicht von Golf Blogger in Allgemein

Nachdem wir letzte Woche aus Spanien zurück gekehrt sind, hatten wir noch eine Woche Urlaub. Natürlich sollte auch diese Woche mit Golf ausgefüllt werden (was soll man auch sonst im Urlaub machen ?). Wie bereits erwähnt hatte meine Frau am Samstag ein Mannschaftsspiel in Siegen-Olpe, bei der ich sie wieder als Caddy begleitet habe. Mit ein wenig Neid, diesen wunderschönen Platz bei herrlichem Wetter spielen zu können, habe ich meine Frau bei einer guten Golfrunde unterstützen können.

Sonntag war dann das Benefizturnier des Lions Club bei uns auf dem Platz. Am Tag vorher hatte ich die Wartezeit der Damenmannschaft bis zur Siegerehrung genutzt und noch ein wenig die Driving Range genutzt. Voller Freude hatte ich lauter gute Bälle geschlagen und so mit großer Hoffnung das Turnier am Sonntag gestartet. Irgendwie war aber immer ein schlechter Schlag dabei. Mal konnte ich nicht putten, dosierte die Chips nicht richtig oder verschlug einen Abschlag. Das Ergebnis war mal wieder ein Zehntel nach oben.

Am Montag haben wir dann mal einen Erholungstag eingelegt und eine Shopping Tour gestartet. Begonnen haben wir die Tour in Mülheim a.d. Ruhr. Hier hatte letztes ein großes Golfgeschäft eröffnet, dass wir natürlich einmal kennen lernen mussten. Ich war ja auch noch auf der Suche nach einem neuen Driver. Der Shop war wirklich groß mit einer guten Auswahl. In einem Simulator habe ich dann einen Precept Driver ausprobiert. Der Chef vom Laden gab mir dann noch einen Kasko Driver und zusätzlich ein paar Schwungtipps (die sofort angeschlagen haben !). Den Kasko Driver habe ich dann als Demoschläger zum ausprobieren auf dem Platz direkt mitgenommen.

Von Mülheim ging es dann nach Düsseldorf, wo wir neben einigen Bekleidungsgeschäften (eigentlich suchte ich neue Hosen) natürlich auch an den diversen Golfshops nicht vorbeikamen. Im Shop eines große Kaufhauses probierte ich dann auch nochmals ein paar Driver aus. Am besten gefiel mir der Taylor Made Burner Draw. Auch diesen Schläger habe ich als Testschläger mitgenommen, so dass der Tag schon recht erfolgreich für mich war. Meine Frau hat dann in einem weiteren Golfshop noch ein neues Lobwedge von Cleveland erstanden.

Gegen 17:00 Uhr haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Und es kam, wie es kommen musste. Lauter neue Schläger bzw. Testschläger mitgebracht und diese einfach erstmal in die Ecke stellen ? Das geht eigentlich nicht. Also machten wir uns nochmals auf, ein paar Löcher auf unserem Platz zu spielen. Hierbei musste ich natürlich an jedem Loch einen provisorischen Ball spielen, damit ich beide Driver testen konnte. Die Schläger gingen so gut, dass ich kaum noch zu bremsen war. Wir verpassten sogar die erste halbe Stunde des Fußballspiels.

Aber es gibt eben doch nichts schöneres, als so richtig gut getroffene Abschläge mit dem Driver. Insbesondere, da ich seit über einem Jahr keinen Driver mehr gespielt habe. Vom Abschlag 30 bis 40 Meter weiter zu schlagen, eröffnet einem auf einmal ein ganz neues Spiel ! Die Schläger müssen jedenfalls jetzt die nächsten Urlaubstage noch auf einigen Golfplätzen ausprobiert werden.

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Jun 13 2008

La Manga - Letzter Tag

Veröffentlicht von Golf Blogger in Golfreisen

Nun ist es leider schon wieder vorbei. In Alicante warten wir nun auf unseren Rückflug. Nachdem wir völlig unproblematisch einchecken konnten, haben wir natürlich bei der Sicherheitskontrolle in der falschen Schlange gestanden (Eigentlich bestand die “Schlange” nur aus drei Personen). Die Dame vor mir hatte scheinbar noch nichts davon gehört, dass man keine Flüssigkeiten mitnehmen darf. Nachdem ein Deo, ein Haarfestiger und eine Sonnencreme mühsam aus der über großen Tasche geholt wurde, hat man sie dann doch beiseite genommen, damit sie den Rest auch noch auspacken kann.

Gestern haben wir nochmals den Westkurs gespielt. Die zweiten neun Löcher habe ich auch recht ordentlich gespielt. Auf den ersten neun Löchern habe ich erstmal dafür gesorgt, dass unser Gepäck nicht zu schwer wird und noch ein paar Bälle verstreut. Der Westkurs ist leider der Platz, auf dem man seine Bälle meist auch nicht mehr wieder findet. Allerdings nehmen wir in diesem Urlaub wohl erstmalig mehr Bälle wieder zurück, als wir mitgebracht haben.

Auf dem Nord- und dem Südkurs habe ich zahlreiche V1 Bälle ergattern können. Eigentlich erstaunlich, da es hier kein Rough gibt. Wenn man aber etwas klettert oder keine Angst hat, ins Wasser zu fallen, wird man durchaus entsprechend belohnt. Außerdem muss man nur wissen, welches die interessanten Stellen sind, dann wird man meist auch fündig. Die meisten Bälle findet man eigentlich auf dem Westkurs. Hier ist es aber eher selten, gute Bälle zu finden. Wahrscheinlich wissen die meisten Spieler bereits, dass der Westkurs ein Ballschlucker ist.

Da wir nächste Woche auch noch Urlaub haben, werden wir wohl noch bei uns den einen oder anderen Golfplatz unsicher machen. Hauptsache das Wetter wird besser, als das, was wir in Spanien im Wetterbericht gesehen haben. Samstag ist für meine Frau erstmal ein Mannschaftsspiel in Siegen-Olpe angesagt. Am Sonntag spielen wir dann ein Benefizturnier vom Lions Club auf unserem Platz. Hoffentlich sind wir nicht überspielt und meine ständigen Änderungen am Schwung und dem Griff wirken sich nicht zu negativ aus.

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Jun 11 2008

La Manga - Man glaubt es kaum

Veröffentlicht von Golf Blogger in Golfreisen

Nachdem wir gestern, am Dienstag, den Westkurs gespielt haben und mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt wurden, war heute wieder eine Runde auf dem Südkurs angesagt. Bewaffnet mit neuen Bällen, die ich auf dem Westkurs -teilweise unter dem Einsatz meines Lebens - ergattert hatte, konnten die Wasserhindernisse wieder kommen. An meinem Schwung bzw. dem Griff habe ich auch noch was geändert (es ist irgendwie doch immer wieder der Griff).

Übrigens, wenn jemand mal die Stellen erfahren möchte, an denen man auf dem Westkurs die Bälle findet, einfach Bescheid geben. Nachdem wir nun bereits das fünfte Mal in La Manga waren, kenne ich fast alle Stellen (nicht nur aus eigener Erfahrung). Einige Stellen erfordern allerdings ein wenig Mut und leichte betruegerisches Erfahrungen :)

So, nun zum eigentlichen “Man glaubt es kaum”, von dem ich berichten wollte. Heute hatten wir um 12:30 Uhr Startzeit und wir fragten uns schon, ob wir wieder zu zweit auf die Runde gehen. Um 12:20 Uhr trafen wir am Tee 1 ein und der Starter meinte, dass noch zwei Personen kommen würden. Nach ca. 5 Minuten kam eine Truppe von 4 älteren Herren. Kaum angekommen wurden wir direkt gefragt, worauf wir denn warten. Da wir in diesem Zusammenhang feststellten, dass es sich auch um Deutsche handelte, war die Unterhaltung also relativ einfach.

Die dachte ich jedenfalls. Nachdem ich dem Fragesteller antwortete, dass wir um 12:30 Startzeit haben und der Starter und gebeten hat, noch auf zwei Spieler zu warten, bekam ich nur die Antwort: Ist doch alles frei, spielen sie doch einfach. Nochmals bemerkte ich, dass es noch keine 12:30 Uhr ist und der Starter uns noch nicht starten lässt. Nebenbei bekam ich noch mit, das die Herren eine Startzeit um 12:39 Uhr haben.

Um 12:28 Uhr ging ich nochmals zum Starter und fragte, ob denn tatsächlich noch jemand kommt. Der bedeutete mir nur kurz, dass es ja noch nicht 12:30 Uhr ist und wir noch einen Moment warten sollten. Auch diese Unterhaltung bekam ein Spieler des Herrenflights mit. Trotzdem hatten die Herren den Platz scheinbar schon für sich in Beschlag genommen. Kaum hatte ich mich vom Starterhäuschen wieder zurück zum Tee 1 bewegt, sah ich, wie der erste Herr bereits seinen Ball aufteete.

Das war der Moment von “Man glaubt es kaum”. Zum gleichen Zeitpunkt nickte mir der Starter zu und bedeutete uns, dass wir nun starten können. Ich begab mich nun auf das Tee, worauf hin ich nur einen fragenden Blick zugeworfen bekam. Daraufhin erwähnte ich, dass es nun 12:30 Uhr ist und wir vor den Herren eine Startzeit haben. Freundlicherweise verlies der Herr tatsächlich das Tee, so dass ich meinen ersten Abschlag spielen konnte.

Es ist wirklich kaum zu glauben, was man so alles auf einer Golfrunde erleben kann. Wahrscheinlich waren die Herren Langzeiturlauber oder hatten gar eine Wohnung im Ressort. Sie machten jedenfalls den Eindruck, als ob es ihr eigener Platz ist.

So, jetzt muss ich mich erstmal um den Grill kümmern, damit es gleich was leckeres zu Essen gibt.

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Jun 10 2008

La Manga - Der Service

Veröffentlicht von Golf Blogger in Golfreisen

Nach unserem Erlebnis am Samstag, möchte ich doch noch ein paar Worte zu dem Service im Resort verlieren. Grundsätzlich ist der Service sehr gut. Dies gilt eigentlich für die Ferienwohnungsanlage Las Lomas, in der wir untergebracht sind als auch für die Restaurants und das Clubhaus im Resort. Das Hotel kann ich nicht bewerten.

Aber…. Die Terasse des Hotels, die gleichzeitig auch Poolbar ist, scheint Servicefreie Zone zu sein. Am Samstag wollten wir die Runde noch bei einem Glas Bier bzw. einem Eiskaffee ausklingen lassen. Eigentlich keine besonderen Wünsche.

Nach dem Studium der Karte, konnte wir jedoch keinen Eiskaffee entdecken. Also liegt nichts näher, als die Bedienung einfach zu fragen. Und das war nun das Problem. Obwohl zu dieser Zeit nur drei Tische belegt waren und bestimmt drei bis vier Servicekräfte unterwegs waren, mussten wir fast 10 Minuten warten, bis man uns entdeckt hatte. Wahrscheinlich war unser Tisch zu dicht an der Bar, so dass man uns immer übersehen hatte oder vielleicht auch dachte, dass die Gäste ihren Wunsch direkt an der Bar äußern können.

Nach mehreren Zeichen und Sorry-Rufen war es uns dann doch gelungen, die Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Nun kam also die Frage, ob sie denn irgendwas wie Eiskaffe hätten. Dem freundlichen Nicken war zu entnehmen, dass dies wohl der Fall war. Nachdem die Bedienung nun auch sehr schnell unsere Bestellung servierte, waren wir entwas verdutzt und konnten gar nicht schnell genug reagieren.

Meine Frau bekam tatsächlich ihren Eiskaffee. Allerdings in der getrennten Version. Ein Glas mit drei Eiswürfeln und eine Tasse normalen Kaffee ! Na Super !

Nach dieser Erfahrung, die wir bzgl. des langsamen Service auch schon im letzten Jahr erlebt hatten, dah uns diese Terasse nicht wieder. Nach den nächsten Runden sind wir ins Clubhaus gegangen. Hier hatte man auch einen besseren Blick auf die 18. Bahn und man glaubt es kaum, die Preise waren auch annehmbar. Zum Vergleich: Auf der Terasse wurde mir ein 0,5L Bier in einem Kunststoffbecher serviert und kostete mich 6,- Euro. Im Clubhaus gab es das gleiche Bier in einem Glaskrug zu 3,50 Euro !

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Jun 08 2008

La Manga - Schwunganalyse

Veröffentlicht von Golf Blogger in Golfausrüstung, Golfreisen

Kurz vor unserem Urlaub hatte ich mich entschlossen, doch noch eine kostengünstige Videokamera zu kaufen. Schon lange hatte ich den Plan, meinen Schwung per Video zu analysieren. Nach mehreren Stunden im Internet bin ich dann zum Schluss gekommen, dass mir die optimale Kamera hierfür zu teuer ist. Da ich die Kamera wahrscheinlich maximal im Urlaub verwende, sollte ein möglichst günstiges Modell her. Meine Wahl viel aus diesem Grund auf die Aiptek 300 für 149,- Euro bei Pearl.

Am Samstag wurde die Kamera dann auf der Runde (Nordkurs) eingeweiht. Im Vorfeld hatte ich mir schon die kostenfreie Software V1 Home Basic zur Schwunganalyse besorgt. Abends wurden dann verschiedene Schwünge untersucht und natürlich auch die eine oder andere Verbesserungsmöglichkeit entdeckt.

Zur Kamera kann ich nur sagen, dass sie für die minimalen Ansprüche, die ich hatte vollauf genügt. Auch wenn der Shutter nicht manuell eingestellt werden kann und wahrscheinlich viel zu langsam ist, konnte man den Schwung ganz gut untersuchen. Der größte Vorteil der Kamera ist die Größe, das Gewicht sowie die einfache Bedienung. Das Geld war also ganz gut angelegt.

Nicht so gut war allerdings die Umsetzung der möglichen Schwungverbesserungen, die ich analysiert und am nächsten Tag umsetzen wollte. Eigentlich war das klar. Man kann nicht irgendwas umstellen und gleichzeitig noch gut spielen wollen. Die Runde am Sonntag auf dem Südkurs war also nicht so prickelnd. Aber es gibt ja noch ein paar Tage, die auch auf der Range enden werden.

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Jun 06 2008

La Manga - Anreise

Veröffentlicht von Golf Blogger in Golfreisen

Nach nur 4 Stunden Schlaf wurden wir um 2:15 Uhr unsanft von unserem Wecker geweckt. Endlich ist es soweit, der Flug nach Alicante geht um 4:35 Uhr. Zum Glück hatten wir unser Gepäck schon am Abend vorher eingecheckt. Am Flughafen in Alicante angekommen ging es erstmal zum SIXT Schalter. Hier gab es die erste positive Überraschung. Gebucht hatten wir einen Polo. Bekommen haben wir einen Citroen Picasso. Selten haben wir unser Gepäck so Problemlos untergebracht.

Um kurz nach 9 Uhr sind wir dann im Resort angekommen. Das Wetter war auch schon super. Wie erwartet, war die Wohnung so früh noch nicht frei. Handynummer an der Rezeption hinterlassen und erstmal zum Shop, die dringensten Sachen einkaufen. Kaum im Shop angekommen klingelte schon das Telefon. Da ich jedoch kaum Empfang hatte, kam das Gespräch erstmal nicht zu Stande.

Zurück in der Rezeption konnten wir tatsächlich schon unsere Schlüssel in Empfang nehmen. Die Wohnung ist ganz in Ordnung. 2 Etagen mit großer Terasse. Leider wird gegenüber gebaut. Mal sehen wie laut das wohl wird. Allerdings sind wir ja meist auf dem Golfplatz oder im Restaurant.

Wo ich gerade den Golfplatz erwähne. Nachdem wir unsere Klamotten ausgepackt hatten, kam die Frage: und was machen wir jetzt ?

Die Antwort war einfach. Im Clubhaus erstmal einen Happen essen und dann auf den Golfplatz. Also wurde erstmal geprüft, ob noch eine Startzeit verfügbar ist. Wie erwatet war dies kein Problem. Im Clubhaus haben wir dann ein Clubsandwich gegessen. Bei dem Preis, war uns wieder klar, wo beim letzten Mal die Hohe Endabrechnung her kam. 13 Euro für ein Sandwich, welches in anderen Clubs schon besser geschmeckt hat, ist ein ordentlicher Preis.

Die Runde auf dem Südkurs hat dann jedoch für alles entschädigt. Auf Grund des Schlafdefizit hatten wir uns keine große Hoffnung gemacht. Dafür war das Spiel aber nicht so schlecht. Es ist einfach ein Traum auf diesen Plätzen hier zu spielen. Insbesondere an die Grüns müssen wir uns allerdings noch gewöhnen. Aber dafür haben wir ja noch 6 Tage Zeit.

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Jun 05 2008

Schon wieder nichts

Veröffentlicht von Golf Blogger in Allgemein

So langsam habe ich das schwarze Wochenende verkraftet. Erst beim Matchplay rausgeflogen und dann voller Hoffnung am Sonntag den Monatsbecher gestartet. Doch diesmal wollte das kurze Spiel nicht so recht gelingen. Meine Chips waren häufig zu kurz und Puts aus ca. 1,5 bis 3 Meter sind einfach nicht gefallen. Auf den ersten neun Löchern war das Ergebnis auch noch ganz in Ordnung. Trotz drei unnötiger Doppel-Bogeys konnte ich noch 17 Punkte retten. Doch die zweiten neun Löcher liefen leider nicht besser.

Nach 17 Löchern hatte ich genau 31 Punkte. Unter der “weisen” Voraussicht, dass diesmal der CSA mit -1 zuschlägt (was dann auch wahr wurde) musste nun ein Par her. Der Abschlag war eigentlich annehmbar, nur leider etwas zu kurz. So waren es noch gut 160 Meter bis zur Fahne. Eigentlich kein große Problem, wenn da nicht das frontale Wasserhindernis vor dem Grün wäre. Also, einen Schläger länger gewählt und drauf ! - Dachte ich jedenfalls. In dem Moment muss der Wind wohl noch ein wenig aufgefrischt sein und das Unheil nahm seinen Lauf. Der Ball war etwa 2 Meter zu kurz, obwohl ich ihn absolut sauber getroffen hatte und der Putt lippte auch noch aus, so das es bei den 31 Punkten blieb.

Auf diese Weise habe ich nun endlich wieder mal ein rundes Handicap von 15.0 (schluchz). Aber was soll’s. Jetzt wird erstmal eine Woche in La Manga “trainiert”. Diesmal habe ich auch die weißen Socken eingepackt !

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