Besuch auf der Rheingolf Messe in Düsseldorf

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Rheingolf - Messehalle im Areal Böhler

Heute haben wir die Rheingolf Messe besucht, die erstmals in Düsseldorf im Areal Böhler statt gefunden hat. Etwas traurig sind wir schon, dass die Messe nicht mehr in Köln zu finden ist. Die Anfahrt war für uns wesentlich bequemer, als bis nach Düsseldorf zu fahren. Ich muss aber zugeben, dass das Ambiente in den alten Industriehallen wesentlich angenehmer ist, als in einer meist doch „sterilen“ Messehalle.

Der vom Veranstalter, Michael Jacoby, erhoffte Besucheransturm scheint auch eingetreten zu sein. Am Freitag muss es wohl ein kleines Chaos bezüglich der Parkplätze gegeben haben. Zeitgleich gab es wohl noch einen andere Veranstaltung in dem Gelände und schließlich war es ja auch noch ein ganz normaler Arbeitstag. Auf Grund der guten Organisation mittels Shuttle Fahrzeugen, ist aber wohl doch jeder Besucher zur Messehalle gekommen. Bereits nach 90 Minuten wurde der 1.000 Besucher gezählt.

Rheingolf - Messehalle im Areal Böhler

Heute am Samstag, war es zunächst etwas ruhiger. Wir sind um kurz vor 10 Uhr auf dem Gelände angekommen und haben einen Parkplatz recht Nahe am Eingang bekommen. Am Kartenschalter war auch noch nicht so viel los und eine riesige Schlange beim Einlass, wie am Freitag, hatten wir auch nicht. Gegen Mittag füllte sich die Messehalle dann deutlich und wir hatten den Eindruck, dass die Besucherzahlen tatsächlich größer waren, als in Köln.

Nachdem wir dann das erste Mal durch die verschiedenen Gänge mit den diversen Messeständen geschlendert waren, fiel einem direkt das etwas modifizierte Konzept der Messe durchaus positiv auf. Ziel war es ja, insgesamt noch etwas hochwertiger zu werden und auch möglichst alle Schlägerhersteller wieder an Board zu haben. In den letzten Jahren haben wir immer wieder mal einige Hersteller vermisst.

Rheingolf - Die neuesten Driver von Cobra

Was wir persönlich in diesem Jahr etwas vermisst haben, waren die großen Shops der Warenhäuser, die in der Vergangenheit ihre Auslaufartikel sehr günstig angeboten haben. Hier konnte man immer wieder ein Schnäppchen machen. Meist waren aber die interessanten Artikel nicht in der gewünschten Größe oder Farbe vorhanden, so dass man auch nicht immer erfolgreich war.

Schläger und sonstige Golfausrüstungen konnte man auch in diesem Jahr wieder zu guten Preisen auf einigen Ständen bekommen. In den vielen Abschlagboxen konnte man auch ausführlich die neuesten Schlägermodelle der Hersteller testen.

Was mir gut gefallen hat, war die Verteilung und der Mix der jeweiligen Messestände. Ich hatte den Eindruck, dass wieder viel mehr kleinere Anbieter mit interessanten Gadgets auf der Messe vertreten waren. Auch die Reiseveranstalter, die grundsätzlich wieder zahlreich vertreten waren, erweckten nicht den Eindruck, dass die Rheingolf nur eine Reisemesse ist. Für unsere Urlaubsplanungen in diesem Jahr konnten wir uns mit vielen interessanten Angeboten eindecken und hatten auch die Gelegenheit, verschiedene Fragen direkt zu klären.

Rheingolf - Einer der gut besuchten Shops

Etwas gefehlt hat mir der Bereich „Fashion“. Es gab zwar einen sehr schön aufgemachten „Laden“ von Boss, aber in Summe war unser persönlicher Eindruck, dass es etwas mehr hätte sein dürfen. Ein weiteres kleines Manko gab es im Bereich der Golfclinic. Hier verweilen wir zwischendurch eigentlich immer sehr gerne und hören uns an, was wir an unserem Golfspiel verbessern können. Letztes Jahr durften wir sogar David Leadbetter zuschauen und auch Stefan Quirmbach sollte man nicht verpassen. David Leadbetter war in diesem Jahr nicht vor Ort. Dafür gab es aber viele andere interessante Vorträge.

Schläger testen auf der Rheingolf Messe

Leider war die Akustik in dem Bereich der Golfclinic allerdings nicht so toll, so dass man teilweise Schwierigkeiten hatte, den Ausführungen der Pros zu folgen. Weiterhin konnte man auch nicht immer alles sehen, wenn Übungen gezeigt wurden. Erhöhte Sitzplätze oder eine etwas erhöhte Bühne würde hier vielleicht helfen.

Natürlich war ich auch auf der Suche nach interessanten Artikeln, die ich u.a. auf meinem neuen Blog GOLFdealZ.de vorstellen kann. Hier bin ich tatsächlich fündig geworden. Beim Shop golf-zeug.de haben wir uns direkt drei interessante Tools besorgt. So bin ich nun stolzer Besitzer eines der ersten Spider Divot Tools, welches ich bereits auf GOLFdealz.de vorgestellt habe. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht gibt es demnächst auch noch hier auf dem Blog.

Darüber hinaus hat sich meine Frau ein kleines Werkzeug zum individuellen Markieren von Golfbällen besorgt und sich ein kleines Prospekt für die Driverkopf-Aufkleber mitgenommen. Diese werden wir wahrscheinlich auch mal testen und über unsere Erfahrungen berichten.

Shop mit interessanten Gagdets für Golfer

Auch das Golfhandtuch „the Mully“ hat es mir gut gefallen. Man befestigt das kleine Handtuch an seinem Gürtel und hat es damit immer direkt griffbereit. Befestigt ist es mittels einem „Faden“, den man einfach aus der Befestigung zieht und wenn man das Tuch nicht mehr benötigt, lässt man es einfach los und es schnallt wieder zurück.

Kramski Schwungtrainer

Das interessanteste „Spielzeug“, bei dem wir heute aber zugeschlagen haben, ist der Hole in One Schwungtrainer von Kramski. Nach unserer Rückkehr mussten wir den Schwungtrainer natürlich direkt testen und sind ziemlich begeistert von diesem Hilfsmittel. Die Funktion dieses Trainingsgeräts ist schon erstaunlich. Da sind wir mal gespannt, ob wir damit einen gleichmäßigeren Schwung und einen ordentlichen Impact erreichen. Auch hierzu wird es natürlich noch einen ausführlichen Bericht geben.

Mit noch zwei superleichten Golfbags für unsere nächsten Golfreisen und ein paar Lakeballs waren wir dann mittlerweile so voll gepackt, dass wir das Ende unseres Messebesuchs eingeläutet haben. Der Besuch hat sich mal wieder gelohnt und auch wenn die neue Örtlichkeit der Golfmesse nun weiter von uns weg ist, scheint der Wechsel durchaus positiv für die Rheingolf Messe zu sein.

 

Rheingolf Messe

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