Der Wunderball

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Es ist kaum zu glauben, an was einige Firmen alles herumtüfteln. Da wird doch gerade ein Golfball entwickelt, der den Weg quasi immer ins Loch findet. Der Ball befindet sich zwar noch in der Entwicklung, ein Prototyp wird aber bereits ausgetestet.

Das Funktionsprinzip dieses Balles soll in Verbindung mit dem natürlichen Magnetismus der Erde funktionieren. In dem Ball sind hauchdünne Fäden eines leicht magnetisierbaren Werkstoffs eingearbeitet. Dieser Werkstoff reagiert auf die Magnetfelder der Erde und kann sich durch minimale Erwärmungen ausdehnen oder zusammen ziehen. Durch diese Veränderungen innerhalb des Balls kann der Laufweg in engen Grenzen leicht beeinflusst werden, da eine kleine Gewichtsverlagerung erzeugt wird.

Wie soll nun der Ball leichter den Weg ins Loch finden ? Dies wird durch das Loch selbst quasi beeinflusst. Das Loch im Grün verändert das Magnetfeld in der Umgebung ein wenig, so dass der Ball mit Hilfe der eingebauten magnetisierbaren „Fäden“, in der Nähe des Lochs seine Richtung immer zum Loch hin ändert.

Hier liegt auch aktuell noch ein Problem der Entwickler. Dadurch, dass diese Änderungen und die Auswirkungen auf den Golfball sehr minimal sind, muß der Ball schon in die Nähe des Lochs gespielt werden. Bereits bei einem Abstand von ca. 1cm funktioniert das Ganze nicht mehr. Auch die Geschwindigkeit des Grüns bzw. die allgemeine Geschwindigkeit des Balls beeinflusst die Wirkungsweise noch immens, da die Veränderungen des Materials und der damit verbundenen Umverteilung des Gewichts innerhalb des Balls eine bestimmte Zeit in Anspruch nimmt.

Gespannt darf man sein, ob ein solcher Ball, der bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll von der R&A zugelassen wird. Lassen wir uns überraschen, wie die Entwicklung dieses Balls weiter geht. Vielleicht sind dann demnächst wenigstens die ganzen ausgelippten Historie.

1 Kommentar

  1. Sehr schöne Geschichte, schade nur, dass sie am 1. April eingestellt wurde. Ansonsten nehme ich auch ’ne Schachtel 🙂

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