Golftour im Nordosten Deutschlands – Strelasund

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Unsere kleine Golftour nähert sich langsam dem Ende. Von Schwerin aus ging es noch weiter in den Osten nach Strelasund. Hier hatten wir insgesamt ein wenig Pech mit den Hotelbuchungen, da im Golfpark Strelasund wohl eine Hochzeit für ein ausgebuchtes Hotel gesorgt hat. Kurz entschlossen hatten wir vor unserer Reise noch eine Übernachtung in Stralsund gebucht. Ein Tag Golfpause mit Besichtigung von Stralsund war sowieso eingeplant.

Erste Golfrunde auf dem Inselcourse

Bei unseren Ankunftstag in Strelasund haben wir von den beiden verfügbaren 18 Loch-Plätzen zunächst den Inselcourse gespielt. Dieser Course ist nach den Inseln und Halbinseln des Strelasund benannt. Jede Bahn steht quasi für eine Insel.

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Wie der Name schon erahnen lässt, gibt es auf dem Platz reichlich Wasser. Bereits Bahn 1 ist links und rechts entlang des Fairways von Wasserhindernissen eingerahmt. Kurz vor dem Grün zieht sich dann noch ein kleines Wasserhindernis in das Fairway hinein.

Bahn 2 ist diesbezüglich noch schlimmer. Vom Tee aus lässt sich kaum erahnen, wo genau denn das Fairway liegt. Völlig eingekreist von diversen Wasserhindernissen. Zwischen Fairwayende und Grün liegt dann auch noch ein Wasserhindernis, welches durch die Sträucher nicht nur den genauen Blick auf das Grün versperrt. Diese Bahn hat es wirklich in sich.

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Auf Bahn 3 – einen Par 3 – glaubt man dann erst einmal aufatmen zu können. Aber irgendwie was das Loch auch verhext und der Ball landete seltsamerweise wieder in einem Wasserhindernis. Eigentlich würde man gar nicht vermuten, dass dieses Hindernis auf der rechten Seite des Fairways ins Spiel kommt.

Die Grüns waren auch nicht ganz ohne. Teilweise sehr schön onduliert und die Geschwindigkeit war auch ganz ordentlich. Bahn 4 zeigt dann ein weiteres Element, welches man auf dem Platz häufiger antrifft. Eine Waste Area – die in diesem Fall zwischen Bahn 4 und 5 liegt. Allerdings sind diese in der Regel nicht so groß, wie auf Bahn 4.

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Geschickt angelegte Doglegs, große Bunker und einige Bäume sorgen dann für weitere Herausforderungen. Dabei vermittelt der Platz, der ansonsten durchaus breite Fairways zu bieten hat, gar nicht so einen schweren Eindruck. Vielleicht waren wir auch schon ein wenig überspielt oder von der Anreise etwas mitgenommen ;-).

Auf Bahn 9 waren wir dann zunächst ziemlich irritiert, weil wir das Grün nicht gefunden haben. Es war partout keine Fahne zu sehen und die großflächigen Hinweise auf einem Plakat hatten wir irgendwie übersehen. Das Grün ist so versteckt hinter einem Dogleg und hohen Bäumen, so dass man es selbst aus 100 Metern Entfernung nicht sehen konnte. Nach der Runde haben wir dann erfahren, dass man das Grün demnächst verlegen wird. Nicht nur wir hatten also ein Problem mit dem Grün.

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Die zweiten 9 Bahnen wurden anscheinend zu einem späteren Zeitpunkt angelegt, wie die ersten neun Löcher. Das Design unterscheidet sich teilweise deutlich von den ersten Bahnen. Insgesamt war hier alles wesentlich offener und die Bahnen boten insgesamt noch mehr Platz. Trotzdem sorgten wieder Wasserhindernisse, kleine Mauerwerke oder riesige ondulierte Grüns für entsprechende Herausforderungen.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Grün 17. Dieses Grün war nicht nur heftig onduliert, sondern mit einer Breite von 45 Metern und einer Länge von 29 Metern auch noch ziemlich riesig. Nachdem man auf Bahn 18 dann nochmal von allen Widrigkeiten wie Waste Areas, Wasserhindernissen, Doglegs und Bunkern geärgert wurde haben wir uns sehr auf Loch 19 gefreut. Die Runde war zwar sehr schön aber irgendwie recht frustrierend.

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Ausflug nach Stralsund

Das Abendessen haben wir dann noch in Hotelrestaurant in Strelasund zu uns genommen, weil es hier einerseits sehr gemütlich war und wir so davon verschont blieben, in Stralsund noch eine entsprechende Lokalität zu erkunden. Nach dem Abendessen sind wir dann ins Hotel nach Stralsund gefahren und haben dann den nächsten Tag für einen Ausflug genutzt.

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Stralsund ist eine recht nette Stadt und hat u.a. mit dem Ozeanium und dem Meeresmusem einiges zu bieten. Wir haben uns auf eine Stadtbesichtigung und eine kleine Shoppingtour beschränkt und nur einen Abstecher in Skurrileum gemacht. Hier gab es eine kleine Cartoon Ausstellung mit lustigen Tier-Cartoons.

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Golfrunde auf dem Meisterschaftsplatz Mecklenburg Vorpommern

Nach dem Ausflug ging es dann wieder zurück nach Strelasund, wo wir nun auch unsere Hotelzimmer beziehen konnten. Am nächsten Tag war dann der Meck Pomm Platz an der Reihe. Ähnlich wie beim Inselcourse stehen hier die 18 Löcher für Städte bzw. Regionen in Mecklenburg Vorpommern.

Auch dieser Platz war sehr interessant, gefühlt sogar etwas einfacher als der Inselcourse. Von Wasserhindernissen bleibt man hier aber auch nicht verschont. Auf Bahn 1 wird direkt klar, dass der Meisterschaftsplatz auch nicht wirklich ein Haudrauf-Platz ist.

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Der Platz ist interessant angelegt und erfordert an einigen Löchern strategische Entscheidungen, die durch geschickt angelegte Doglegs oder „störende“ Wasserhindernisse hervor gerufen werden. Der Platz ist insgesamt deutlich offener gestaltet und genauso flach, wie der Inselcourse.

Der Pflegezustand auf beiden Plätzen war sehr gut, wobei ich den Eindruck hatte, dass es auf dem Meck Pomm Platz nicht zu viel Regnen darf. Stellenweise schienen die Fairways recht feucht zu sein. Die Grüns haben hier auch sehr viel Spaß gemacht wobei ich den Eindruck hatte, dass diese etwas kleiner waren, als auf dem Inselcourse.

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Das schönste Grün ist sicherlich das Inselgrün auf Bahn 18. Natürlich ist das Grün in direktem Blick zu der wunderschönen Terrasse des Restaurants.

Hier haben wir dann nach der Runde erst einmal ein paar Getränke zu uns genommen. Da es noch recht früh war haben wir dann kurz entschlossen nochmals 9 Löcher auf dem Inselcourse gespielt. Es konnte doch nicht sein, dass der Platz uns am ersten Tag so geärgert hat. Tatsächlich lief das Spiel wesentlich besser. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass man nun wußte, worauf man achten muß und wo man besser nicht hin spielt.

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Der Golfpark Strelasund hat uns soviel Spaß gemacht, dass wir uns auch vorstellen können hier einmal mehr als nur 2 Nächte zu verbringen. Das Essen im Restaurant war gut (bis auf die Differenz zwischen gedruckter Karte und der Karte im Kopf des Kochs 😉 ). Die Bedienung war sehr freundlich und das Hotel bietet auch alles, was man für ein paar erholsame Tage benötigt. Neben dem Hotel gibt es auch noch die Option Ferienwohnungen zu nutzen.

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