Golfurlaub in Deutschlands Nordosten – Station 1: WINSTONopen

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Im letzten Artikel zu unserem Kurztripp nach Schwerin hatte ich bereits über den genialen Platz WINSTONlinks berichtet. Neben diesem sehr herausforderndem Platz gibt es noch den WINSTONopen Platz. Das Layout dieses Platzes unterscheidet sich komplett vom WINSTONlinks ist aber nicht unbedingt viel er einfacher. Der Pflegezustand des Platzes war auch wieder hervorragend. Eigentlich kein Wunder, waren wir doch zwei Wochen vor der Seniors Open auf der Anlage. Im letzten Jahr hatten wir auch schon das Vergnügen direkt an dem Wochenende nach der Seniors Open den Platz zu spielen.

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Auch der WINSTONopen bietet viel Abwechslung auf der Runde. So muss man mit diversen Wasserhindernissen, gut bewachten und vor allen Dingen großen ondulierten Grüns, sowie interessanten Bahnverläufen klar kommen.

Bereits auf Bahn 1 muss man darauf achten, das Grün von der richtigen Seite anzuspielen, da man sonst das Wasser direkt vor der Nase hat. Das gleiche Wasserhindernis kommt dann auch nochmal auf Bahn 2 ins Spiel. Hier ist das sehr stufige Grün dann direkt die nächste Herausforderung. Ein schöne Par kommt auf Bahn 4. Normalerweise können die Herren hier von einem stark erhöhten Abschlag ins Grüns schlagen. Leider waren die Abschläge allerdings so weit nach Vorne gesteckt, dass man teilweise quasi von Blau spielen musste. Diese Unart kenne ich eigentlich eher aus den südeuropäischen Golfregionen.

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Bahn 6 ist auch sehr interessant, da man zunächst einen Bachlauf überspielen muss und sollte man mit dem zweiten Schlag das Grün nicht erreichen, steht man in der Regel gefühlte 10 bis 15 Meter unterhalb des Grüns. Das anschliessende Par 3 ist auch sehr schön angelegt und wird wieder quasi in ein Tal hinein gespielt.

Ähnlich interessant geht es auf den zweiten 9 weiter. Die Grüns sind nicht immer sehr einfach anzuspielen, da sie nicht nur durch Bunker geschützt sind, sondern einige Male auch durch kleinere Hügel umgeben sind. Vom Abschlag der Bahn 17 hat man einen sehr schönen Blick über die ersten Bahnen der Anlage. Spannend ist dann nochmal die 18. Hier gilt es zunächst den richtigen Schläger für den Abschlag zu wählen, wobei der Driver hier in der Regel nicht die erste Wahl ist.

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Links vor dem Grün befindet sich wieder ein großes Wasserhindernis und auf der rechten Fairwayseite ist ein Bunker genau an der „falschen“ Stelle positioniert. Spielt man mit Strategie legt man den Ball beim zweiten Schlag rechts neben das Wasser und pitcht oder chippt ihn dann aufs Grün. Dort angekommen wird man dann aber feststellen, dass die Unannehmlichkeiten noch nicht beendet sind. Das Grün ist wieder stark onduliert und eventuell spürt man dann zusätzlich noch die ganzen Blicke der Golfer, die bereits auf der riesigen Clubterrasse Platz genommen haben und das Geschehen auf dem Golfplatz begutachten.

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Die Golfanlage WINSTONgolf werden wir bestimmt nicht zum letzten Mal besucht haben. In diesem Jahr hatten wir auch ausreichend Zeit, die schöne Stadt Schwerin zu besuchen und einen Abstecher nach Wismar zu machen. Schwerin muss man auf jeden Fall einplanen, wenn man ein paar Tage in der Gegend verbringt.

Im nächsten Artikel berichte ich dann über unsere nächste Station in Semlin.

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1 Kommentar

  1. Danke für den wirklich Informativen und ausführlichen Bericht.

    Hui da wird man ja ganz hippelig … wollt den Platz auch schon lang mal spielen … nun nach dem Bericht ist der Wunsch nur umso größer … wenns doch aus dem Süden Deutschlands nur nicht so weit wäre 🙁

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