Golfurlaub in Deutschlands Nordosten – Station 1: Winston Golf

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Diesen Sommerurlaub haben wir mal wieder in Deutschland verbracht. Ursprünglich war geplant den Golfurlaub seit längerer Zeit mal wieder im Hartl Resort zu verbringen. Jedoch war die Wettervorhersage zunächst nicht so viel versprechend, so dass wir kurzfristiguns für den Norden entschieden haben. Die Entscheidung war goldrichtig und hat uns zum zweiten Mal nach Schwerin zum Winston Golfresort geführt.

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Auch dieses Mal haben wir wieder in dem netten Hotel Gut Vorbeck verbracht. Hier hat sich seit unserem letzten Besuch einiges getan. Wurde das Frühstück bisher im Keller serviert, gibt es nun ein eigenes „Frühstückshaus“. Das Abendessen, welches man im Rahmen der Arrangements buchen kann, gibt es im Clubrestaurant. Hierzu muss man leider das Auto bemühen. Theoretisch wäre jedoch auch ein Fußweg möglich, der etwa 10-15 Minuten dauert. Ich glaube, es gibt sogar einen Shuttleservice.

Der Vorteil von Gut Vorbeck ist dafür die unmittelbare Nähe zu den beiden Golfplätzen von Winston Golf. Die Plätze liegen nämlich etwa 20 Minuten von Schwerin entfernt und man glaubt, dass es hier nicht mehr sehr viel weiter geht 😉

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Beide Golfplätze von Winston Golf sind ausgezeichnet gepflegt und bieten unterschiedliche Herausforderungen. Wir haben diesmal zweimal das Arrangement „Both Sides“ gebucht. Gespielt wurde also zweimal der Winston Open und der Winston Links Golfkurs. Der Winston Links Platz hat uns auch beim ersten Mal besonders gut gefallen. Hier gehen die Meinungen ziemlich auseinander. Bisher haben wir noch nicht sehr viele Spieler gefunden, die den Platz wirklich mögen.

Schon bei der Anfahrt zum Golfplatz beeindrucken die riesigen „Dünen“. Auf Tee1 muss man sich erstmal ein Bild machen, wo denn genau das Fairway ist und welchen Punkt man am besten anspielt. Auf dem ganzen Platz gibt es im Prinzip keine Ebene Stelle. Man liegt meist in einer kleinen Senke oder auf einem kleinen Hügel.

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Ganz wichtig ist es auch, den Ball möglichst in der Mitte der Fairways zu platzieren. Landet der Ball ein wenig zu weit rechts oder links, rollt er gerne auch mal ins Rough. Dieses ist zwar nicht sehr hoch, aber es macht keinen Spaß den Ball hieraus zu spielen.

Unschön sind auch die Topfbunker, die man nicht nur in der Nähe der Grüns, sondern durchaus in Drivelänge auf dem Fairway findet. Je nach Lage hilft hier nur seitlich oder sogar nach hinten raus zu spielen. Wenn einem das immer noch nicht reicht, der freut sich auf die riesigen und gut ondulierten Grüns, die auch nicht die langsamsten sind.

Das Anspielen der Grüns ist auch nicht immer von Erfolg gekrönt, da der Ball gerne mal wieder von einem erhöhten Grün herunter rollt. Da kann es schon mal sein, dass man 1 bis 2 Meter unterhalb des Grüns steht und überlegt, wie man den Ball nun in die Nähe der Fahne positionieren soll.

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Stellt man sich aber auf den Platz ein, dann kann man hier auch jede Menge Spaß haben. Für uns ist dieser Platz immer noch die Nummer 1. Wir lieben ja auch so Plätze, wie zum Beispiel Salobre Nord auf Gran Canaria.

Der Pflegezustand von Winston Links ist wirklich ausgezeichnet. Selten haben wir in Deutschland z.B. so gut Abschläge gesehen. Bei den einzelnen Bahnen fällt es schwer eine Bahn hervor zu heben. Jede Bahn hat ihren besonderen Reiz.

Wir werden hier bestimmt nicht zum letzten Mal gespielt haben. Mit dem geeigneten Handicap (besser als 24) sollte man den Platz auf jeden Fall mal ausprobieren. Höhere Handicaps werden wahrscheinlich nicht so viel Spaß an dem Platz haben. Genug Bälle sollte man beim ersten Mal auch einpacken. Wenn der Platz dann tatsächlich nicht gefallen sollte, darf sich auf den Winston Open Platz freuen. Doch hiervon werde ich beim nächsten Mal berichten.

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