Golfurlaub Mauritius – Golfplatz Le Touessrok

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Im ersten Beitrag zu unserer genialen Mauritius Reise hatte ich die beiden Golfplätze des Hotels Constance Belle Mare Plage beschrieben. In der näheren Umgebung des Hotels findet man aber noch zwei weitere interessante Plätze. Das absolute Highlight ist unserer Meinung nach der Golfplatz Le Touessrok, der von Bernhard Langer auf einer Insel entworfen wurde. Neben diesem Top Golfplatz gibt es auch noch den Golfplatz Anahita, den Ernie Els entworfen hat.

Bei der Reservierung der beiden Plätze zeigte sich wieder einmal der gute Service im Hotel. Die Buchung von Startzeiten sowie die Organisation des Transfers werden komplett vom Hotel durchgeführt. Auf beiden Plätzen bekommt man auch vergünstigtes Greenfee, wobei Le Touessrok sogar relativ günstig ist. Hier ist u.a. auch der Transfer vom Hotel zum Bootssteg sowie die Überfahrt mit dem Boot und das obligatorische Cart enthalten. Spielt man den Platz noch ein zweites Mal, gibt es sogar noch einen zusätzlichen Rabatt.

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Zum Anahita Platz fährt man mit dem Taxi und vereinbart mit dem Fahrer, wann man wieder abgeholt werden möchte. Alles absolut problemlos. Auf beiden Plätzen werden natürlich nach der Runde auch die Schläger wieder gereinigt und bei Bedarf sogar die Schuhe. Ein wirklich tolles Gefühl, wenn man sich um gar nichts kümmern muss ;-).

Wie oben bereits erwähnt ist der Bernhard Langer Golf – Le Touessrok – einer der schönsten und interessantesten Golfplätze, die wir bisher gespielt haben. Der Platz ist wunderschön angelegt, hat einen hohen Schwierigkeitsgrad und ein grandioses und abwechslungsreiches Design. Der Pflegezustand ist absolut Top und die Grüns machen einem das Leben auch nicht wirklich leicht. Also alles, was das Golferherz begehrt.

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Mit der Wahl der Abschläge kann man sich das Leben zwar ein wenig leichter machen, aber trotzdem bietet der Platz ausreichend Herausforderungen, die nicht immer mit der Schlaglänge zu tun haben. Nachdem der Marshal uns nach unseren Handicaps gefragt hatte, schlug er meiner Frau vor, nicht von rot sondern von gelb zu spielen, da der Platz von rot doch relativ kurz ist. Auf einigen Bahnen hat sie diese Entscheidung dann aber doch sehr bereut, da man teilweise um die 140/150 Meter Carry spielen musste, um das Fairway zu erreichen. Natürlich habe ich dann auch die hinteren Abschläge genutzt, obwohl das mit meinem 15er Handicap eigentlich nicht vorgesehen war. Es kann ja nicht sein, dass ich den gleichen Abschlag nutze, wie meine Frau und dann wahrscheinlich auch noch schlechter spiele ;-).

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Eines der Highlights dieses Platzes ist aber bereits die Anreise. Mit einem kleinen Boot wird man in ca. 15-20 Minuten auf die Insel Ile Aux Cerf gefahren. Mit kleinen Abstechern zur Hotelanlage und dem Badestrand des Hotels kommt man dann auf der Insel an, die bis auf den Golfplatz nur noch von den Einheimischen für ein Barbecue am Strand genutzt wird. Vom Anlegesteg wird man dann zum Clubhaus gefahren und während man sich anmeldet, werden die Carts vorbereitet. Diese sind natürlich auch mit GPS ausgestattet, so dass man immer einen guten Überblick über die Bahnen hatte.

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Die Herausforderungen des Platzes beginnen bereits auf der ersten Bahn, bei der man einen sicheren und möglichst langen ersten Schlag benötigt. Ist dieser zu kurz besteht beim zweiten Schlag die Gefahr, dass man vor einem kleinen Steinhügel landet, der das Grün absichert. Auf dem ersten Grün bekommt man dann direkt das richtige Gefühl dafür, was einem auf dem Platz noch so erwartet.

Nach einer etwas engeren Bahn 2 mit einem tollen Blick vom Grün auf das Meer kommt ein schönes Par 3 mit reichlich Wasser vor und neben dem Grün. Beim folgenden Par 5 hilft wieder ein möglichst weiter Schlag, um das Wasser auf der linken Seite aus dem Spiel zu nehmen. Dafür ist das Anspielen des erhöhten Grüns aber nicht so einfach.

Auf den folgenden Bahnen sollte man sehr strategisch spielen, um eine möglichst gute Ausgangssituation für den Schlag ins Grün zu haben. Nicht immer ganz einfach, wenn sich die ganze Bahn ein Wasserlauf entlang zieht. Ein Hammerloch auf Grund seiner Länge ist die Bahn 6. Hier wünschte man sich, doch die vorderen Abschläge zu spielen. Für uns war dieses Loch etwas über 530 und 570 Meter lang. Vom schwarzen Langer Abschlag beträgt die Länge 601 Meter.

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Sehr interessant ist auch die Bahn 8 – ein Par 3. Über eine Treppe gelangt man zu dem deutlich erhöhten Abschlag, von dem man dann das ebenfalls erhöhte Grün anspielen kann. Vom Abschlag leider nicht zu sehen ist der tiefe Abgrund, der quasi direkt hinter dem Grün beginnt. Die Wahl des richtigen Schlägers ist hier also das Geheimnis für ein mögliches Par.

Bahn 9 bietet dann nochmals einen grandiosen Abschluss auf den vorderen Löchern. Man spielt die ganze Zeit um ein riesiges Wasserhindernis herum und sollte sich wieder genau überlegen, wo man den Ball für die folgenden Schläge platziert.

Auf den zweiten 9 Löchern geht es ähnlich spektakulär weiter, wobei man immer wieder einen genialen Blick auf das Meer hat. Erhöhte Grüns, interessante Doglegs, zu überspielende Schluchten sind nur ein Teil der Schwierigkeiten, mit denen man hier zu kämpfen hat. Eines der schönsten Grüns mit einem genialen Blick auf das Meer bietet die Bahn 11. Hier wurde gerade auch ziemlich gebaut und der Marshal, der noch ein Bild von uns machte, erzählte, dass man das Grün noch näher ans Meer bauen wollte. Das müssen wir uns in Zukunft dann mal dringend ansehen.

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Die abschießende Bahn 18 fordert nochmals ein paar genaue und zum Teil recht lange Schläge. Der Abschlag geht wieder über eine, mit Pflanzen dicht bewachsene, Schlucht. Nur wenn dieser Abschlag lang genug war und nicht in einem der Bunker gelandet ist, kann man es wagen, das Grün anzugreifen. Ansonsten legt man besser vor, da auch vor dem Grün wieder eine größere Senke ist, in der der Ball auf jeden Fall verloren ist.

Anschließend kann man dann auf der Terrasse, bei einem kühlen Glas Bier, die tolle Runde und die vielen Herausforderungen nochmals Revü passieren lassen. Uns hat der Platz jedenfalls so gut gefallen, dass wir in unserem Mauritius Urlaub nochmals eine Runde gespielt haben. Sollte man hier einmal Urlaub machen, muss dieser Platz auf jeden Fall gespielt werden.

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So, nachdem meine Begeisterung über den tollen Bernhard Langer Platz – Le Touessrok – wohl ein wenig mit mir durchgegangen ist, habe ich mich nun entschieden, den Bericht zum Anahita Platz in einem neuen Artikel zu veröffentlichen. Den gibt es dann in ein paar Tagen.

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