BelowPar Championship Glove im Praxistest

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Vor ein paar Wochen habe ich eine Anfrage von Patrick und Freddy erhalten, ihr neues Produkt – einen Golfhandschuh – zu testen. Der Zeitpunkt für einen solchen Test passte hervorragend, da ich den bereit gestellten Handschuh – BelowPar Championship Glove – noch vor meinem zweiwöchigen Golfurlaub bei mir eintraf. So konnte ich in kurzer Zeit den Handschuh mittlerweile in etwas über 20 Runden ausprobieren.

Patrick und Freddy sind Brüder die ihre Erfahrungen als Plus,- und Single Handicapper, Bundesligaspieler und aus College Trainings allen Golfspielern in Form von Trainingshilfen zur Verfügung stellen wollen. Hieraus ist unter anderem die Seite BelowPar.de entstanden.

Aus der Idee heraus, Premium Golfhandschuhe zu einem günstigen Preis anbieten zu wollen, ist der BelowPar Championship Glove entstanden. Den Ansatz von Patrick und Freddy kann ich voll unterstützen. Jedes Mal, wenn ich einen neuen Handschuh suche, staune ich über die hohen Preise. Anders als meine Frau, verschleiße ich im Jahr mindestens 3-4 Handschuhe. Meist spiele ich die Handschuhe so lange, dass sie irgendwann tatsächlich auch meinem Golfspiel schaden, da sie einfach nicht mehr den Grip bieten, den ich brauche.

BelowPar Championship Glove

Bei der Bereitstellung des Handschuhs von BelowPar stellte sich für mich zunächst die Frage der Größe. Ich trage aktuell einen Footjoy Handschuh in der Größe M/L. Diese Größe haben die Jungs von BelowPar aktuell aber nicht im Angebot. Daher habe ich mich für die Größe M entschieden, da ein etwas zu kleiner Handschuh immer besser als ein nicht passender zu großer Handschuh. Darüber hinaus hatte ich die Hoffnung, dass er sich im Laufe der Zeit auch ein wenig dehnt.

Als der Handschuh dann eintraf und ich ihn das erste Mal anprobiert habe, hatte ich zunächst den Eindruck, ob die Entscheidung doch nicht ganz optimal war. Nachdem ich ihn dann mehrere Runde gespielt hatte, habe ich mich aber daran gewöhnt und mittlerweile hat er sich auch etwas gedehnt. Wobei er aber immer noch recht „stramm“ sitzt, also nicht ausgeleiert ist.

BelowPar Championship Glove

Insgesamt bin ich vom Tragekomfort sehr angetan. Er fühlt sich innen sehr weich und angenehm an, was sicherlich an dem verwendeten Cabretta Leder liegt. Auf der Außenseite ist bei dem Golfhandschuh synthetisches Leder im Einsatz, welches grundsätzlich die Haltbarkeit erhöhen soll.

Die wichtigste Frage ist natürlich auch der Grip des Handschuhs, denn dafür wird er ja eingesetzt. Persönlich bin ich damit sehr zu frieden und dieser hat sich auch nach den ersten 20 Runden mit dem Handschuh nicht geändert. Auch die Haltbarkeit des Handschuhs scheint sehr gut zu sein. Das hängt natürlich auch immer mit dem persönlichen Griff sowie den möglichen „Griff-Fehlern“ ab, die man hat. Bei mir zeigen sich jetzt erste Abnutzungserscheinungen am Daumen und an der Handkante. Das Leder ist hier leicht aufgeraut hat aber noch keine Löcher und keine größeren Abschürfungen.

BelowPar Championship Glove

Das warme Wetter im Urlaub und bei den letzten Runden auf meinem Heimatplatz waren auch nochmal ein zusätzlicher Test für den Tragekomfort bei schwitzigen Händen. Obwohl ich meinen Handschuh nach jedem Schlag wieder ausziehe, gibt es hier Handschuhe die nach einigen Löchern nicht so angenehm zu tragen sind. Eigentlich auch ein wesentlicher Grund, warum man immer 2 bis 3 Handschuhe für eine Runde zum wechseln dabei haben sollte. Bei dem BelowPar Handschuh hatte ich den Eindruck, dass dieser mit etwas schwitzigen Händen sehr gut klar kommt.

In Summe bin ich sehr angetan von dem Handschuh. Der Preis liegt aus meiner Sicht im Bereich einfacher Markenhandschuhe und ist etwa 40%-50% günstiger als die Premium Modelle. Es lohnt sich diesen Handschuh mal zu testen. Allerdings gibt es anscheinend aktuell nur Einheits- bzw. Herrengrößen von S bis XL. Eine Unterscheidung nach Herren und Damen gibt es im Moment noch nicht und die Zwischengröße M/L wäre aus meiner Sicht für die Zukunft auch noch sinnvoll.

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