Golfplatz Höslwang – Schöner Start in den Golfurlaub

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Ende Mai sind wir wieder mal in einen sehr schönen Golfurlaub gestartet. Das eigentliche Ziel war Zell am See in Österreich. Hier hatten wir eine Woche im Hapimag Resort gebucht. Auf dem Weg dorthin haben wir meinen Bruder und dessen Frau in München abgeholt und zunächst ein paar Tage in Obing verbracht. Während des Urlaubs habe ich mein neues Gadget, die Garmin Approach S20 ausführlich testen können. Hiervon und von einem weiteren Test neuer Golfbälle gibt es demnächst dann auch noch ein paar Berichte.

Der Golfplatz Höslwang war der erste Platz, den wir dort gespielt haben. Zu diesem Zeitpunkt war das Wetter für ein paar Tage auch richtig toll. Allerdings haben die vielen Regenfälle durchaus ihre Spuren hinterlassen.

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Nach einem freundlichen Empfang im Office haben wir die Runde bei sehr schönem Wetter gestartet. Schon auf der ersten Bahn – einem 497 Meter Par 5 von Gelb – gibt es die ersten Herausforderungen. Ist für den Abschlag eigentlich genug Platz, muß man beim zweiten Schlag schon überlegen, wo man diesen am besten platziert. das Fairway wird hier von einem Wasserlauf quasi in zwei Hälften geteilt. Ums Grün herum gibt es auch genug Wasser.

Auf Bahn 2 merkt man dann, dass man sich im Alpenvorland befindet. Ein relativ kurzes Par 4 wird durch den Abschlag bergauf länger, als man denkt. Dies führt auch dazu, dass man für den zweiten Schlag erst einmal nachschauen muß, wo sich denn das Grün befindet. Dieses liegt wieder deutlich tiefer und ist durch einen Bunker gut geschützt.

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Jedoch muß man bei dem Platz keine Angst haben, dass er zu bergig ist. In Summe ist der Platz sehr gut zu Fuß zu bewältigen und nur bei einigen Bahnen geht es ab und zu mal bergauf und bergab. Grundsätzlich hat man auf den Fairways meist auch genug Platz, so dass die Wälder rund um den Platz normalerweise nicht so sehr ins Spiel kommen sollten.

Sehr interessant spielt sich Bahn 4. Hier spielt man den Abschlag von oben in ein deutlich tiefer gelegenes Fairway mit einem Dogleg. Damit man nicht in Verlegenheit kommt, den Abschlag zu sehr abzukürzen befindet sich dort direkt ein Baum und ein relativ großer Bunker. Auch Wasser ist hier bis zum Grün ein ständiger Begleiter.

Der Platz war in einem ausgezeichneten Pflegezustand, sieht man mal davon ab, dass das Fairway teilweise äußerst feucht war. Der Platz war auf Grund des vielen Regen in den letzten Tagen so ziemlich an der Grenze der Wasseraufnahme. Lediglich das Semi-Rough war teilweise sehr schwierig zu spielen, da es äußerst dicht war und für mein Gefühl noch ein wenig kürzer hätte sein dürfen.

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Auch die Grüns waren in einem tollen Zustand, wenn auch vielleicht etwas zu langsam. Interessante Ondulierungen und Stufen in den Grüns sorgen für entsprechende Herausforderungen. Gefühlt fielen die Grüns am Rande auch immer nach unten ab. So konnte es schnell passieren, dass man den Ball wieder vom Grün chippt oder sich gewundert hat, warum der Ball bei der Annäherung nicht auf dem Grün liegen geblieben ist.

Auf Bahn 5 hat man einen sehr schönen Blick in die Landschaft mit einem Kirchturm in der Verlängerung des Grüns. Das Loch ist in der Tat das schwierigste Loch auf dem Platz. Schon beim Abschlag muß man sich seine Strategie genau überlegen, da u.a. ein Baum mitten im Weg steht. Das „Inselgrün“ sorgt dann für zusätzliche Schwierigkeiten.

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Auch Bahn 8 sollte man nicht unterschätzen. Hier liegt ein starkes Dogleg relativ nah vom Abschlag aus, so dass man eigentlich einen kürzeren Schlag spielen muß. Dies verlängert das Loch dann aber unnötig, da es hier mit dem 2. Schlag auch mal wieder bergauf und bergab geht. Kommt man dann nicht weit genug von rechts, stört einen wahrscheinlich auch wieder ein Baum, der sich kurz vor dem Grün befindet.

Dadurch, dass der Platz wunderschön in die Landschaft integriert ist, kann man als Entschädigung für den einen oder anderen schlechten Schlag die Blicke immer wieder ein wenig schweifen lassen. so kommt man gar nicht erst in die Verlegenheit, sich großartig aufzuregen.

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Trotz insgesamt guter Beschilderung auf dem Platz hatten wir dann zunächst ein paar Probleme, den 10. Abschlag zu finden. Dies liegt daran, dass man dafür an der Driving Range entlang muß und an dieser Stelle ein Schild fehlte oder wir es übersehen hatten.

Bahn 13 ist dann eine ideale Bahn für Longhitter. Denn ein ständig bergauf führendes Fairway und Gegenwind machen das Par 5, welches von Gelb eine Länge von 533 Meter hat, zu einer echten Aufgabe. Dafür kommt man dann an eine Stelle des Platzes, von der aus man die Berge – bei schönem Wetter – sehr schön sehen kann. Auf unserer Runde war leider alles etwas in den Wolken versteckt.

Mit Bahn 15 kommt dann wieder eines der interessantesten Löcher auf dem Platz. Von einer der höchsten Stellen spielt man wieder auf ein deutlich tiefer liegendes Fairway. Hier muß man den Ball schon ziemlich lang spielen, damit man an dem Dogleg vorbei kommt und sich eine mögliche Chance erspielt, das Grün mit dem zweiten Schlag zu erreichen. Wobei man sich das wahrscheinlich zweimal überlegen sollte, da wieder einmal fast das gesamte Grün mit Wasser umgeben ist.

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Wasser ist auch die wesentliche Herausforderung auf der Bahn 17. Vom Abschlag aus ist noch alles unkritisch. Doch dann stellt man sich die Frage, wo man den Ball auf das sehr schmale Fairway, welches links und rechts fast bis zum Grün von Wasser begleitet wird,  positionieren soll.

Auf Bahn 18 muß man dann aber wieder nur mit einem leicht ansteigenden Fairway und der Länge des Lochs klarkommen. Danach darf man sich dann auf ein schönes Bier auf der Clubterasse freuen. Übrigens mit einem sehr netten Service.

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Trotz der teils etwas widrigen Bedingungen hatten wir eine tolle Golfrunde, mit der wir den Start in unseren Golfurlaub eingeleutet haben. Auch mein Bruder hatte diesen Platz bisher noch nicht gespielt und wollte hier auf jeden Fall nochmals vorbei kommen. Die nächste Runde führt uns dann auf den Golfplatz Pfaffing.

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