Golf Kleiderordnung – Etikette Deluxe

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Vor einigen Tagen haben wir die Reiseunterlagen zu unserem nächsten Golfurlaub vom 17.06.07 bis 24.06.07 nach La Manga erhalten. Beigefügt war eine Reiseinformation zur Kleiderordnung auf den Golfplätzen. Hier wird auf Etikette scheinbar noch sehr viel Wert gelegt. Nachfolgend habe ich ein paar Auszüge aufgeführt, damit alle sich einmal ein wenige über die strengen Regeln amüsieren können. Man beachte insbesondere die Ausführungen zu „Socken“.

GOLF KLEIDERORDNUNG:

Kopfbedeckung:

Kappen Schirmmützne (Caps) müssen mit der Spitze nach vorne getragen werden. Alle sonstigen golfüblichen Kopfbedeckungen werden akzeptiert.

Oberhalb der Gürtellinie:

Hemden: Golfhemden müssen einen Kragen sowie lange oder kurze Ärmel aufweisen. Die Hemden müssen in der Hose getragen werden, es sei denn, das Hemd wurde eigens zu dem speziellen Zweck, über die Hose getragen zu werden, entworfen. Fußball-Trolits sind untersagt, genauso wie alle Arten von Hemden, die Logos, Aufschriften und Illustrationen darstellenm die nicht mit dem Golfsport in Verbindung gebracht werden können. Kragenlose Hemden, selbst die, die von bekannten Golf-Herstellern gefertigt wurden, sowie T-Shirts aller Art sind nicht gestattet.

Unterhalb der Gürtelline:

Lange Hosen: Sie sollten gut sitzen und für das Golfspiel geeignet sein. Das Tragen anderer Arten wie Overalss, paramilitärische oder abgeschnittene Hosen, Trainingsanzügen etc. ist strengstens verboten.

Kurze Hosen: Gut geschnittene Bermudashorts (typischerweise mit zwei seitlichen vorderen und bis zu zwei hinteren Taschen) sollten nicht unterhalb der Knie bzw. nicht mehr als 10cm oberhalb der Knie enden. Kurze Sport- und Freizeithosen sind generell untersagt.

Socken: Bermudashorts müssen in Verbindung mit Socken getragen werden, welche falls lang(Kniehöhe) eine einfache, schlichte Farbe haben sollten. Hosensocken sollten über Fußgelenkhöhe enden und überwiegend weiß sein. Trainingssocken sind nicht gestattet.

Schuhe: Essind nur Golfschuhe mit Softspikes erlaubt. Laufschuhe, vorausgesetzt sie sind schwarz oder weiß ohne farbige Applikationen, sind ebenfalls zugelassen. Sandalen oder ähnliches sind nicht erlaubt.

8 Kommentare

  1. im grunde genommen ist es traurig das die spieler darauf aufmerksam gemacht werden müssen und nicht von selbst wissen wie sie sich zu kleiden haben. aber das kommt davon das mittlerweile aufgrund der niedrigen preise fast jeder spielen kann…

  2. Von niedrigen Preisen kann in La Manga nicht die Rede sein (Green-Fee liegt bei bis zu 193 Euro/18 Loch). Aber gerade die besser betuchte Klientel meint oft, dass sie sich (zumindest kleidungstechnisch) eben alles rausnehmen kann – viel brauchen dies vielleicht als Anwechslung zu ihrem Business-Outfit 😉

    Wir waren gerade 11 Tage in La Manga und es tut gut, dass hier auf die Kleiderordnung geachtet wird! Allerdings wurde nicht erkennbar kontrolliert. Aber alleine die Hinweise auf die Kleiderordnung am schwarzen Brett und in der Umkleidekabine führen offensichtlich bereits zu einem Disziplinierungs-Effekt. Hinzu kommt, dass der Club sehr stark britisch dominiert ist (viele britische Mitglieder und Gäste), die von Natur aus auf gute Golfkleidung achten. Jedenfalls fühlte man sich in La Manga wie auf einem Golfplatz und nicht wie bei einem Karnevalstreffen (wie in vielen deutschen Clubs).

    Über den Zustand des Platzes kann man nur das Beste sagen. Tolle Fairways, tolle Grüns, tolle Spielbahnen, tolle Infrastruktur! Für Golfer jeder Handicap-Klasse ist etwas dabei. Leider waren während unseres Aufenthalts die weißen Herrenabschläge nicht gesteckt, aber auch von Gelb waren diese Plätze ein purer Genuss. In Deutshland findet man in dieser Qualität vielleicht gerade mal 5 Plätze – und in La Manga hat man 3 davon direkt vor der Türe.

    Als zahlender Hotel- oder Resort-Gast vermindert sich die Green-Fee allerdings stark (für Hyatt Regency und Las Lomas-Gäste auf gerade mal 63 Euro). 9 Loch-Runden kann man allerdings nur auf dem West-Kurs spielen – und der hat es wirklich in sich! Schmale Fairways, Waldschneisen, bergiges Gelände und richtig gemeine Doglegs (vor allem die 9). Allerdings relativ wenig Wasser (außer an der 1). Aber wenn man alles hinter sich hat und auf dem Abschlag der 18 steht, der tief in die Ebene hinunter geht und einen einmaligen Ausblick auf das Resort bietet, ist alle Mühe vergessen!

    Der Südkurs und der Nordkurs sind mit teilweise breiten Fairways und längeren Par 5 Löchern mehr etwas für Longhitter, wobei der Nordkurs mehr Hindernisse aufweist. Wasser findet sich überall, allerdings weist der Nordkurs mehr Wasserhindernisse auf, die kein wirkliches Wasser führen, sondern eher kleine aber tiefe Schluchten bezeichnen, die quer vor verschiedenen Grüns (z.B. Loch 7) oder vor den Abschlägen verlaufen und die manüber Brücken überqueren muss. Diese Hindernisse sind aber eher psychologischer Natur, denn bereits mit einem durchschnittlichen Abschlag bzw. sicherem Vorlegen kommt man locker hinüber.
    Besonders schön fanden wir die vielen kleinen Seen mit Fontänen und vielen Wasservögeln, die sich von den Golfern auch mal den einen oder anderen Keks erbetteln. Ebenso die üppige Bepflanzung mit Palmen aller Art. Ein wunderschöner, fast majestätischer Parkland Course. Man merkt, dass dieser Platz besreits seit 30 Jahren besteht und gewachsen ist.

    Überall finden sich auch sehr gepflegte und supersaubere Toilettenanlagen (wer mal in Ägypten oder der Türkei die Toilettenanlagen selbst auf den teuersten Golfplätzen benutzt hat, wird sich in La Manga wie im Paradies fühlen!).

    Einziges Manko auf dem Nordkurs ist die 15. Spielbahn (Par 5), die direkt an der Straße nach Cartagena entlang führt und die meines Erachtens sehr gefährlich ist (kein Netz auf der linken Seite zur Straße hin). Man sollte hier die sichere Variante wählen und den Ball nach rechts spielen. Insbesondere Longhitter mit der Neigung zum Pullen sollten den Abschlag zur Not sogar über die Bäume auf das Fairway der entgegenkommenden 17 spielen, sofern sich dort niemand aufhält.

    Ich kann La Manga auf jeden Fall jedem empfehlen, der tolle und anspruchsvolle Golfplätze liebt!

  3. Ich kann Stefan nur Recht geben. La Manga ist immer eine Reise wert. Weil das so ist, habe ich bereits die nächste Reise im Juni gebucht. Übrigens meiner Meinung nach zu einem unschlagbaren Preis von ca. 683,- Euro pro Person und Woche für die Übernachtung in einem Appartment und 5 Greenfees inklusive. Kommt noch der Flug und das Auto hinzu, so dass die Woche ca 1.900 Euro kostet. Allerdings sollte man die Verpflegung nicht vergessen. In den Restaurants des Resorts wird man schnell arm. Aber jedes Appartment hat einen eigenen Grill, so dass man sich auch einmal gut selbst verpflegen kann.

  4. Hallo,
    ich war auch gerade 3 Tage im La Manga Ressort. Trotz der Vorbereitung auf die Kleiderodnung hatte ich leider ebenfalls das Pech vom Marshall angehalten zu werden, oder besser: er hat mich gar nicht drauf gelassen. Meine Short waren zu lang und ich dachte das wäre besser als eine echte Short, aber nein, er ließ sich nicht erweichen.

    Hätte ich mal die Booking request Mail rechtzeitig bekommen, da stand es nämlich drin: „Shorts Tailored Bermuda shorts (no patch pockets – these will typically have 2 side pockets and up to 2 rear pockets) may be worn subject to being
    not below the knee or more than 10cms above the knee.
    Short shorts, training shorts and athletic shorts are not permitted.“

    Der Platz ist echt toll, habe den Nord und den Süd gespielt. Im Juli/August gibt es ein Angebot für €65 (nicht Ressort, die zahlen sonst 198, oder €60, Gäste, die sonst 98 zahlen. Es gilt von 13-15h. Toll fand ich den Monster-Bunker auf der 14, so ca. 140 Meter lang! Wahnsinn. An sonsten jede Menge Wasser bzw. ausgetrocknete Flüsse.
    -S.

  5. Liebe Bridget,

    herzlichen Dank für Ihren geistreichen Beitrag. Dank Snobs wie Ihnen steht dieser schöne Sport immer noch im Ruf, eine elitäre und die Isolation suchende Einrichtung zu sein. Meine Golfpartner sollten stets zwei Kriterien erfüllen: Sie sollten mind. die Platzreife haben und freundliche Menschen sein. Gemeinheiten, wie die Ihre, stehen da eher für jemand, der uns alle noch am 13ten wissen lässt, wieviele Geschäftsreisen er dieses Jahr getätigt hat. Und das ist in der Tat ungemein spannend. Erzählen Sie doch mehr, liebe Bridget!

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  7. Man da wird ein Theater um die Kleiderordnung gemacht. Also ich habe noch keinen Golfer in Badelatschen und in Muskelshirt über den Platz schlendern gesehen, Ihr?! Aber eines ist sicher, ich werde in diesem Jahr in den Klamotten von HELLION Golfwear über die Fairway´s wandern! Was wir so treiben, könnt Ihr auf unserer Homepage unter http://www.wallgang.de sehen!

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