Der Golfclub am Obinger See – Letzte Runde vor der Fahrt nach Zell

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Normalerweise suche ich mir eigentlich keine Golfplätze aus, die nur über 9-Löcher verfügen. Da der Golfclub am Obinger See allerdings der Heimatplatz meines Bruders und dessen Frau ist, war es quasi eine Pflicht, diesen Platz auch zu spielen.

Der Vorteil bei einem 9-Lochplatz ist natürlich, dass man auf den zweiten 9 Bahnen sein Spiel entsprechend anpassen kann. Der Platz verfügt zwar eigentlich nicht über viele blinde Löcher. Trotzdem waren die Erfahrungen auf dem ersten Rundgang ganz hilfreich. Der Platz ist leicht hügelig, ist aber zu Fuß absolut unkritisch.

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Von dem Platz war ich insgesamt sehr positiv überrascht. Das Design der Bahnen ist sehr abwechslungsreich und bietet auch auf 9 Löchern immer wieder interessante Herausforderungen. Ein besonderes Merkmal des Platzes sind die Bunker. Diese haben nicht die üblichen scharf gestochenen Kanten, sondern ausgefranste und diese sind auch immer wieder mit relativ hohen Roughstreifen versehen.

Eine besondere Herausforderung stellen auch die Grüns dar. Diese sind ziemlich groß und teilweise heftigst onduliert und hängen immer wieder in eine Richtung. Die Geschwindigkeit war auch ganz in Ordnung. Was im Moment nicht wirklich lustig war, waren die Semi-Roughs. Hier hat man die Bälle teilweise nicht wieder gefunden. Das mag auch daran gelegen haben, dass man auf Grund des vielen Regens nicht ordentlich mähen konnte. Denn der Platz war ansonsten in einem sehr guten Pflegezustand.

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Die Fairways sind relativ offen, so dass man eigentlich ausreichend Platz hat. Einige Bahnen sind von kleineren Waldstücken umgeben, die aber nie großartig ins Spiel kommen. Wasser ist auf dem Platz eigentlich nur auf Bahn 4 zu finden. Hier muß man über ein relativ großes Biotop abschlagen, was aber eigentlich nur in den Gedanken stören könnte.

Aktuell war das Rough neben den Bahnen auch so hoch, dass man hier eigentlich gar nicht suchen musste. Selbst wenn man Glück hatte den Ball zu finden – z.B. weil man so leuchtende Bälle, wie meine Vision Testbälle spielt 😉 – war man gut beraten, den Ball möglichst als unspielbar zu erklären.

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Wie schon erwähnt, verfügt der Platz über einige interessante Bahnen. Auf Bahn 1 hat man bereits einen interessanten Start mit einem Par 5, welches mit zwei leichten Doglegs versehen ist und die Bunker hier ziemlich gut positioniert sind. Hier waren die Hinweise meines Bruders schon sehr hilfreich.

Auf Bahn 2 sollte man den Abschlag lang genug spielen und sich eher links orientieren. Nur dann hat man die Möglichkeit, das gut beschützte Grün beim nächsten Schlag zu sehen. Interessant fand ich auch das folgende Par 3, welches von einem leicht erhöhtem Abschlag angespielt wird und mit fast 190 Meter von Gelb recht lang ist. Auch hier waren die Bunker wieder recht ungünstig positioniert.

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Ein weiteres wirklich spannendes Par 3 ist die Bahn 6. Hier muß man auf ein deutlich höher gelegenes Grün spielen. Erreicht man dieses nicht mit dem ersten Schlag, dann rollt der Ball meist den ganzen Hang wieder herunter und man hat einen wirklich üblen Schlag, um sicher auf das Grün zu gelangen. Wenn ich mich richtig erinnere, steckte hier vom Vortag – an dem hier ein großes Turnier gespielt wurde – die Fahne recht weit vorne und auf dem Loch wurde ein „Nearest to the hole“ gespielt. Eine ziemlich gemeine Position für dieses Loch.

Schön ist der Blick vom Abschlag des Lochs 8. Hier kann man über einige Bahnen des Platzes schauen und hat auch eine nette Sicht auf die Umgebung. Die Bahn selbst ist eigentlich unkritisch. Sieht man mal davon ab, dass der Platz-Designer die Bunker irgendwie immer an die falsche Stelle gebaut hat ;-).

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Bei sehr schönem Wetter haben wir auf dem Obinger Golfplatz eine wirklich schöne Runde gespielt. Es ist etwas dran an dem was auch der Webseite des Golfclub zu lesen ist. Der Golfplatz ist durchaus ein Geheimtipp in der Gegend. Hervorzuheben ist auch die freundliche und geradezu familiäre Atmosphäre des Clubs. Die Restauration ist auch sehr zu empfehlen.

Nach einer Stärkung haben wir uns dann aufgemacht zu unserem eigentlichen Urlaubsort – Zell am See – für die nächsten 7 Tage. Hier haben wir auf 4 verschiedenen Plätzen Startzeiten gebucht. Es wird also noch einige Berichte aus unserem Golfurlaub geben.

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