Zell am See: Herrliche Golfrunden auf Schmittenhöhe und Kitzsteinhorn

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Nach der letzten Runde in unserer ersten Urlaubswoche haben wir uns dann am Freitag vom Obinger Golfplatz nach Zell am See aufgemacht. Übernachtet haben wir dort in dem Hapimag Resort, welches kürzlich eine Komplettrenovierung hinter sich gebracht hat. Eines der besten Hapimag Unterkünfte, die wir in den letzten Jahren besucht haben. Für den nächsten Tag hatten wir natürlich schon wieder eine Golfrunde reserviert. Gestartet sind wir mit je einer Runde auf der Anlage des Golfclubs Zell am See – Kaprun. Für Samstag stand der Platz Schmittenhöhe auf dem Programm und am Sonntag folgte dann eine Runde auf dem Golfplatz Kitzsteinhorn.

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Beide Plätze waren in tadellosem Zustand und wirklich top gepflegt. Mir persönlich gefällt der Golfplatz Schmittenhöhe ein klein wenig besser. Auch der Service des Clubs kann sich sehen lassen. Sehr freundliches Personal und für die Runde bekommt man auch noch ein Birdiebook geschenkt. Auf der Runde wird man dann vom Golfbutler Walter versorgt, der Getränke und etwas zu Essen bereit hält und immer mal nach dem Rechten schaut.

Das geniale an beiden Plätzen ist die tolle Aussicht auf die umliegenden Berge. Glücklicherweise sind die Plätze eher etwas einfach zu spielen, so dass die Ablenkung sich meist nicht zu negativ auf das Spiel auswirkt. Die Plätze selbst sind absolut flach, was man durch die Nähe der Berge zunächst kaum glauben mag.

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Die Grüns sind durchschnittlich groß leicht onduliert und ausgezeichnet aufgebaut. Das hat man u.a. auf unserer zweiten Runde auf dem Golfplatz Schmittenhöhe gemerkt. Diese hatten wir am Ende unseres Urlaubs gespielt und mussten sie auf Grund des Dauerregens auf den Nachmittag legen. Das Fairway war teilweise nicht mehr bespielbar. Einige Fairways hatten so große Pfützen, dass sich schon die ersten Enten nieder gelassen haben und man fast keinen Weg mehr gefunden hat, trockenen Fußes über das Fairway zu gehen. Hier war der Platz tatsächlich an der Grenze der Bespielbarkeit. Allerdings war auf den Grüns überhaupt nicht festzustellen, dass es geregnet hatte. Nicht eine Pfütze hat sich hier gebildet. Absolute Spitze!

Golfplatz Schmittenhöhe

Wie schon erwähnt, sind beide Plätze recht angenehm zu spielen. Allerdings bedeutet dies nicht, dass es hier keine besonderen Schwierigkeiten gibt. Beim Golfplatz Schmittenhöhe kommen durchaus immer wieder mal Bäume ins Spiel, die viele Bahnen begleiten. Bereits an Loch 1 kann der Abschlag hier schon mal im Unterholz landen. Schön ist, dass man diese Bälle meist wieder findet und auch weiter spielen kann.

Dies funktioniert leider meist nicht, wenn man doch einen der Rough-Streifen trifft, die immer wieder mal auftauchen. Kniehohes Gras erschwert nicht nur das Auffinden des Balls, sondern sorgt auch dafür, dass man sich überlegen sollte, ob es noch andere Alternativen für den nächsten Schlag gibt.

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Wasser ist auch immer wieder mal im Spiel. Bahn 2, ein Par 3, hat hier direkt einiges zu bieten. Neben der enormen Länge von 212 Metern von Gelb muß man zunächst ein Wasserhindernis direkt hinter dem Abschlag überwinden. Wobei dieses eigentlich schlimmer aussieht und eigentlich nicht wirklich ins Spiel kommt. Dafür liegt dann direkt links vom Grün nochmals ein kleiner Teich.

Das schwerste Loch laut Handicapverteilung ist die Nummer 4. Dieses Par 4 ist eigentlich relativ kurz, bietet aber diverse Schwierigkeiten. Mit strategischem Spiel und etwas Zurückhaltung bei der Schlägerwahl sollte man die diversen Hindernisse aber gut bewältigen können. Rechts befindet sich an der ganzen Bahn entlang eine Ausgrenze, in Drivelänge zieht sich ein Wasserhindernis in das Fairway und das Grün ist deutlich erhöht und nicht so einfach anzuspielen.

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Das zweitschwerste Loch des Platzes und ein wirklich interessantes Par 4 findet man auf der 17. Hier darf man keinen zu langen Abschlag machen uns sollte diesen mit einer kleinen Linkskurve spielen. Dann kann man den Baum links im Fairway gut umspielen und hat eine hoffentlich gute Ausgangslage für den Schlag ins Grün. Dieser muß wieder einmal über ein recht großes Wasserhindernis geschlagen werden und schließlich gilt es noch den großen Grünbunker zu umgehen.

Auf Bahn 18 muss man sich dann auch nochmals konzentrieren, da einerseits die Bäume rechts und links schon mal im Weg sein können und man den zweiten Schlag so gut platzieren sollte, dass man das Wasserhindernis direkt vor dem Grün beim Schlag ins Grün möglichst aus dem Spiel nehmen kann.

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Nach der Runde sollte man auf jeden Fall die Terrasse besuchen und sich die ein oder andere Leckerei gönnen. Neben dem tollen Panorama kann man hier eine wirklich gute Küche geniessen.

Golfplatz Kitzsteinhorn

Der Golfplatz Kitzsteinhorn, den wir einen Tag später gespielt haben ist grundsätzlich ähnlich angelegt, wie der Platz Schmittenhöhe. Auf den zweiten 9 Löchern wird der Platz ein wenig offener. Die ersten 9 Bahnen liegen quasi neben den Bahnen der Schmittenhöhe. Für die zweiten 9 Löcher muß man einen kleinen Fußweg, vorbei an der Driving Range, in Kauf nehmen. Ansonsten sind die Wege auf den beiden Plätzen immer sehr kurz.

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Die ersten drei Bahnen auf dem Kitzsteinhorn-Platz sind noch relativ unkritisch. Interessant ist die Bahn 4. Ein Par 5, welches sich die ganze Zeit in einem rechten Bogen zum Grün hin bewegt. Vor dem Grün lauert dann ein kleines Wasserhindernis, welches man umgehen kann, wenn man sich von links angenähert hat. Das folgende Par 3 hat es auch in sich. Auf der rechten Seite des Grüns befinden sich einige Bäume und direkt vor dem Grün befindet sich ein Bunker. Man sollte dann aber nicht zu weit links zielen, da dort ein Wasserhindernis das Grün umrandet.

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Die aus meiner Sicht interessantesten Löcher kommen dann aber auf den zweiten 9 Bahnen. Die 10 ist ein wirklich spannendes Loch. Es beginnt schon mit dem Abschlag, den man in kleines Dogleg spielen muß. Beim nächsten Schlag kommt es auf die Länge drauf an, denn das Grün ist fast komplett mit einem Wasserhindernis umgeben. Eigentlich müsste man das Grün von links anspielen. Dort kommt man aber eigentlich kaum hin und wird in der Regel wohl den Weg über das riesige Wasserhindernis nehmen müssen.

Schön ist dann auch der Abschlag von der 11. Hier spielt man über das gleiche riesige Wasserhindernis und muss schon ein wenig Mut beweisen, damit man den Abschlag in die richtige Position für den zweiten Schlag bringt.

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Sehr schön ist auch die Bahn 17 – ein Par 5. Zunächst steht ein Baum etwas ungünstig im Fairway. Dann sollte man sich schon mal genau überlegen, wo man den zweiten Schlag hin spielt. Denn wenn man mit dem dritten Schlag das Grün anspielen möchte, kommt man in der Regel auch nicht darum herum, den Weg über ein größeres Wasserhindernis zu suchen. Das Grün ist darüber hinaus sehr schön mit diversen Bunkern geschützt.

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Die beiden Golfplätze vom Club Zell am See-Kaprun sind aus meiner Sicht ein Pflichtprogramm, wenn man in der Nähe Urlaub macht. Zwei wirklich ausgezeichnet gepflegte Plätze, die sich sehr gut spielen lassen. Das Panorama drumherum ist einfach Klasse. Einziges Manko – insbesondere auf dem Golfplatz Schmittenhöhe – können die vielen Flieger sein, die den daneben liegenden kleinen Sportflugplatz anfliegen. Uns hat es aber nicht wirklich gestört.

Galerie Golfplatz Schmittenhöhe

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Galerie Golfplatz Kitzsteinhorn

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