Saisonvorbereitung auf Mallorca

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Mittlerweile wird es bei uns zur Gewohnheit, dass wir Ende März die Winterpause beenden und eine Urlaubsreise nach Mallorca nutzen, um uns auf die neue Golfsaison vorzubereiten. Auch in diesem Jahr waren wir wieder für eine Woche in Paguera, wo wir eine sehr schöne Woche im Hapimag Resort genossen haben.

Bei optimalen Flugzeiten hatten wir bereits im Vorfeld 8 Startzeiten auf 8 verschiedenen Golfplätzen gebucht. Auf Grund der Wettervorhersage haben wir die Pläne dann aber nochmals ein klein wenig vor Ort geändert, so dass es „nur“ 7 Runden geworden sind. Dafür haben wir einen freien Tag genutzt und einen Ausflug nach Palma gemacht.

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Bei der Ankunft am Samstag hatten wir bereits großes Glück und konnten unser Zimmer bereits um 10:00 Uhr beziehen. Nachdem wir unser Gepäck losgeworden waren und uns umgezogen hatten, war auch nicht mehr viel Zeit, bis zum ersten Abschlag auf Bendinat. Da man auf diesem Platz sowieso ein Cart nutzen sollte, war das der optimale Start, der nicht zu viel Anstrengung am Anreisetag bedeuten sollte.

Bis zu unserer Startzeit hatte sich das Wetter auch deutlich gebessert. Waren wir noch bei etwas diesigem Wetter auf Mallorca angekommen, kam die Sonne im Laufe des Tages immer mehr durch. Schließlich war es sogar mit einer des besten Tage in unserer Golfwoche.

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Der Start auf Bendinat war dann fast noch etwas hektisch. Zunächst funktionierte das Kartenlesegerät im Office nicht und als wir dann am Tee angekommen waren, hatte der Marshal einiges zu tun, um die richtigen Flights zusammen zu stellen. Irgendwie hatten 7 Spieler die gleiche Startzeit und nun stand die Frage im Raum, wer mit wem zusammen spielen soll und wer als erstes startet. Nach einigen Diskussionen wurde das Thema dann aber doch irgendwann geklärt und wir konnten die Runde mit einem netten Ehepaar aus Deutschland beginnen.

Bereits die erste Bahn auf Bendinat ist sehr spannend. Zunächst mach man hier den ersten Abschlag unter „Aufsicht“ und darüber hinaus spielt man dermaßen in ein Tal, dass man oft nicht sehen kann, wo dieser landet. Weiterhin besteht die Gefahr den Ball auf Bahn 18 zu platzieren oder nach links in die Gärten. Das folgende erhöhte Grün sorgt auch nicht immer für den für einen Start so wichtigen guten Spielfluß.

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Der Platz war insgesamt in einem recht guten Zustand. So früh im Jahr muss man sicherlich immer ein paar Abstriche machen, aber bis auf ein paar feuchte Stellen ließ sich der Platz sehr gut spielen. Interessant ist, dass an der Bahn 4 immer noch gebaut wird und diese immer noch zu einem Par 3 verkürzt wurde. Ich habe den Eindruck, dass sich dies wahrscheinlich auch nicht so schnell ändern wird.

Insgesamt beeindruckt der Platz durch sehr unterschiedliche Spielbahnen mit diversen Höhenunterschieden, Doglegs sowie ab zu einem Wasserhindernis. Nachdem mein Driver bereits erstaunlich gut funktionierte, habe ich direkt mal die Gelegenheit genutzt, diverse Doglegs abzukürzen ;-). Leider war mein Eisenspiel und insbesondere das kurze Spiel noch eine ziemliche Katastrophe, so dass insgesamt noch kein gutes Ergebnis heraus gekommen ist.

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Wie auf vielen Plätzen auf Mallorca gibt es natürlich auch auf Bendinat ein paar interessante Ausblicke. Mit einer der interessantesten Abschläge dürfte hierbei die Bahn 15 haben. Von hier aus hat meinen einen ausgezeichneten Blick über die Umgebung bis hin zum Meer. Dies ist übrigens auch wieder eine interessante Bahn für Longhitter, bei der man den Ball bis in Pitchlänge vor das Grün legen kann. Ich hatte es leider ein wenig übertrieben und meinen Ball nicht wieder gefunden.

Leider sind die letzten Bahnen des Platzes teilweise etwas sehr dicht angelegt, so dass hier oft mit Fore-Rufen zu rechnen ist und man immer einen Blick auf die anderen Abschläge haben sollte.

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Insgesamt hatten wir eine sehr schöne Runde auf Bendinat, bei herrlichstem Wetter und nach der langen Winterpause einem relativ guten Golfspiel. Trotz Cart haben wir dann aber auch gemerkt, dass das frühe Aufstehen (2:30 morgens) und der Flug nicht spurlos an uns vorbei gegangen sind. In unserem Lieblingsrestaurant „El Paradiso“ haben wir dann den Tag ausklingen lassen und uns schon auf die nächsten Golfrunden gefreut. Hierzu demnächst noch ein wenig mehr.

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