Golfurlaub in Tschechien – Golfrunde auf dem Golfplatz Königswart

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GC Königswart

Ankunft im Falkensteiner Hotel

Nachdem wir am Sonntag Nachmittag in Marienbad eingetroffen sind, wurde natürlich zunächst einmal das Falkensteiner Hotel besichtigt. Ein sehr schönes und großes Hotel, welches sehr nahe am Zentrum von Marienbad liegt. Das Hotel besteht aus mehreren Gebäuden, die alle miteinander verbunden sind, so dass man dies im Inneren gar nicht bemerkt.

Der Empfang war sehr freundlich und uns wurden erst einmal die wichtigsten Räumlichkeiten (Restaurant, Pool, …) sowie der Weg zu unserem Zimmer erläutert. Unser Auto haben wir in der Tiefgarage abgestellt, dort wartete am ersten Tag auch ein Mitarbeiter des Hotels, der unser Gepäck in Empfang nahm und dieses in unser Zimmer brachte.

Falkensteiner Hotel Marienbad

Mit der Lage des Zimmers hatten wir ein klein wenig Pech, da das Zimmer oberhalb der Anlieferung des Hotels lag. Bei offenem Fenster wurde man meist sehr früh am Morgen von den Anlieferungen geweckt. Auch der Müllwagen kam regelmäßig zu einer etwas ungünstigen Zeit vorbei. Ansonsten war das Zimmer sehr schön und bei geschlossenem Fenster hat man auch kaum noch etwas gehört.

Natürlich haben wir noch den Pool ausprobiert und uns ein wenig von der Fahrt nach Marienbad entspannt. Das Hotel verfügt über einen recht großen Spa-Bereich mit einem Innen- und einem Außenpool. Das Wasser in beiden Pools war relativ warm, fast etwas ungewohnt aber sehr entspannend. Da wir in unserer Urlaubswoche phantastisches Wetter hatten, konnten wir den Pool nach unseren Golfrunden als schöne Entspannung vor dem Abendessen sehr gut nutzen.

Unser Zimmer

Das Essen war übrigens auch sehr gut. Für uns ist das neben dem Golfangebot eigentlich immer eines der Hauptkriterien für einen gelungen Urlaub. Bis auf den Samstag Abend gab es jedes Mal Buffet mit reichlicher Auswahl und täglicher Abwechslung. Samstag Abend wurden wir dann mit einem 5-Gang Menü verwöhnt.

Die Unterkunft, das Ambiente – auch auf der Terrasse am Abend – sowie die Verpflegung waren schon mal sehr gut. Auf jeden Fall ein Grund, dieses Hotel in unsere Favoritenliste aufzunehmen. Wenn uns jetzt noch die Golfplätze zusagen sollten, dann sollte das nicht der letzte Urlaub in Marienbad gewesen sein.

Falkensteiner Hotel Marienbad

Golfrunde auf dem Golfplatz Königswart

Am Montag hatten wir dann auch unsere erste Runde auf dem Golfplatz Königswart (Kynzvart) gebucht. Der Platz liegt nur wenige Autominuten von Marienbad entfernt. Das „Clubhaus“, welches direkt an der Driving Range und den Übungsanlagen liegt, scheint wohl noch eine Zwischenlösung des sehr jungen Golfplatz zu sein. Es ist relativ klein und bietet einen kleinen ProShop und ein Desk für die Anmeldung. Ein kleiner Restaurantbetrieb war allerdings auch vorhanden.

GC Königswart

Der Platz ist ein paar Meter entfernt und startet mit Tee1 direkt sehr interessant. Die Par 4 Bahn ist zwar relativ kurz, dafür stört aber ein Baum und ein paar Bunker sind auch etwas „ungünstig“ platziert. Da stellt sich direkt am Anfang die Frage, ob man den Driver nutzt und seinen Ball wahrscheinlich unspielbar vor den Baum platziert oder lieber im Bunker liegt. Die Entscheidung, einen anderen Schläger zu nehmen, scheint strategisch durchaus die bessere Wahl zu sein.

GC Königswart

Auf Bahn 2 findet man dann ein etwas längeres Loch, welches aber links und rechts von Bäumen umzingelt ist und einen Abschlag erfordert, der nicht zu weit von der Ideallinie abweicht. Insbesondere für den Schlag ins Grün ist es durchaus wichtig, von wo aus dieser Schlag gemacht wird, damit man nicht noch ein paar Bäume oder Büsche im Weg hat.

Mit Bahn 3 verlässt man dann erstmals das Waldgebiet und denkt, dass man jede Menge Platz hat. Aber schon beim zweiten Schlag bemerkt man dann das Wasserhinderniss, welches sich auf der kompletten linken Hälfte des Fairways befindet. Solche und ähnliche Herausforderungen findet man dann nahezu auf jeder Bahn. Auch Schräglagen sind ab und an zu bewältigen. Ein sehr schönes Loch ist auch Bahn 4. Ein Par3 welches von einer Anhöhe gespielt werden muss. Das Grün sollte man hier möglichst direkt mit dem ersten Schlag treffen, sonst darf man sich direkt zur Dropping Zone begeben kann oder sich im Bunker wieder findet.

GC Königswart

Auch die Grüns waren immer eine Herausforderung und teilweise so groß, dass man lieber einen Chip gemacht hätte, als einen Schlag mit dem Putter. Eine ganz besondere Herausforderung bietet auch Bahn 9, die man direkt auf das Schloß zuspielt. Von den weißen Abschlägen muss man hier mindestens 200 Meter über eine Wasserhinderniss schlagen, um das Fairway zu erreichen. Diesen Schlag musste ich natürlich auf der zweiten Runden, die wir am Ende der Woche nochmals gespielt haben, natürlich ausprobieren. Leider haben mir dann doch ein paar Meter gefehlt und ich habe den regulären Schlag nochmal von Gelb weiter gespielt 😉 .

GC Königswart

Die 9 ist insgesamt ein sehr schönen Loch, da man auch direkt auf das Schloss zu spielt, welches anscheinend auch von Hochzeitpaaren genutzt wird. Bahn 10 ist dann wieder eine kleine Herausforderung, insbesondere vom Herrenabschlag aus. Hier sollte es schon ein durchaus langer und vor allen Dingen möglichst gerader Schlag werden. Denn Wasser und eine enge Waldschneise machen den Start des Lochs nicht sehr einfach.

GC Königswart

Auch das nächste Par 3 sollte man möglichst nicht rechts verfehlen, wenn man den Ball trocken ins Loch befördern möchte. Die weiteren Bahnen laden auch nicht wirklich zum entspannen ein. Auf Bahn 12 denkt man zunächst, dass man doch sehr viel Platz hat, jedoch ist hier der zweite Schlag über ein Biotop entscheidend. Wenn der erste Schlag nicht richtig platziert war, dann sollte man den zweiten Schlag besser vorlegen.

Bis zur Bahn 16 wird der Platz dann allerdings wieder ein wenig offener, wobei auch hier Gelegenheiten genug vorhanden sind, den Ball in ungünstige Lage zu befördern.

GC Königswart

Bahn 17 ist dann nochmals spannend, da es gilt den Abschlag in der richtigen Länge auf das Fairway zu befördern. Aus einem kleinen Waldstück heraus sollte der Abschlag nicht zu kurz sein, damit man das Grün, welches dann fast im rechten Winkel zum Fairway liegt, gut anspielen zu können. Auch die 18 ist nochmals interessant.

Ein mittelllanges Par3, welches mit reichlich Wasser umgeben ist. Von hier hat man auch wieder einen schönen Blick auf das Schloss.

Die Runde auf dem Golfplatz Königswart hat sehr viel Spaß gemacht. Leider hatte der Platz in der letzten Zeit wohl zu wenig Wasser abbekommen. Das Fairway war teilweise extrem hart und nicht sehr gut zu spielen. Auf der zweiten Runde ging es aber schon etwas besser, nachdem es in der Woche Nachts ein paar mal geregnet hatte.

GC Könisgwart

In der nachfolgenden Galerie findet ihr noch weitere Impressionen von unseren beiden Golfrunden, die ein klein wenig zeigen, wie schön und interessant dieser Platz ist.

2 Kommentare

  1. Tschechien ist hierzulande ja nicht gerade die Urlaubsdestination Nummer 1, wenn man für einmal ein paar Tage auf dem Grün verbringen will. Aber eigentlich noch interessant, dass sich auch in Osteuropa in dieser Hinsicht offenbar etwas tut.

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